NatΓΌrlich brauchen Firmen, die tΓ€glich Dutzende oder gar Hunderte von Dossiers eingereicht bekommen, technische Hilfsmittel, um die Nadel im Heuhaufen zu finden. Aber ist es wirklich der HR-Weisheit letzter Schluss, dass eine
Software darΓΌber entscheidet, ob Kandidat A besser ist als Kandidatin B, nur weil der Algorithmus fΓΌr A eine Γbereinstimmung mit dem definierten Anforderungsprofil von 86,3 Prozent ermittelt hat? Soll B ausgesiebt werden, weil er die geforderten Englischkenntnisse im Gegensatz zu B nicht mit einem Zertifikat belegen kann? WomΓΆglich ist B seit zehn Jahren mit einer Britin liiert und spricht daheim nur Englisch β und das fliessend! Zudem kΓΆnnte A ein brillanter und hochdekorierter Kopf sein, aber womΓΆglich ein sozialer Β«PflockΒ» und unfΓ€hig, im Team zu arbeiten. Der kriteriengesteuerte Algorithmus wΓΌrde es nicht merken β¦ und den falschen Bewerber bevorzugen.