Guten Tag,
Zum 20-jährigen Jubiläum ihrer U-Reihe präsentiert Sinn drei Neuinterpretationen mit Gehäusen aus dem Stahl der U-Boote der Deutschen Marine.
Die deutsche Sinn Spezialuhren lässt mit der U15, U16 und U18 drei limitierte Taucheruhren vom Stapel laufen, die aus dem Rumpf von drei ausser Dienst gestellten Unterseebooten gefertigt worden sind.
PRWerbung
Die Diesel-elektrisch betriebenen U-Boote der Klasse 206, entworfen in den 1960er-Jahren und gebaut zwischen 1968 und 1975, waren lange ein Herzstück der Bundesmarine und der späteren Deutschen Marine. Die insgesamt 18 Boote mit je 22 bis 23 Mann Besatzung wurden in Friedenszeiten vor allem in Küstennähe in der Ostsee und den Ostseezugängen eingesetzt, und das bis zu einer Tiefe von maximal 100 Metern.
Einiges mehr an Tiefgang bietet Sinn seit 2005 mit der bis 1000 Meter wasserdichten U1 und der bis 2000 Meter wasserdichten U2. Die 2020 eingeführte U50 ist etwas kleiner und bis 500 Meter wasserdicht. Von jedem dieser drei Modelle hat Sinn 2025 je 1000 Sondermodelle neu aufgelegt – und umgetauft: Aus der 40 Millimeter grossen U50 wurde die U15, die U1 mit ihrem 44-Millimeter-Gehäuse zur U16 und die gleich grosse, aber bis 2000 Meter wasserdichte U2 wurde zur U18. Die neuen Namen sind eine Hommage an das Material, aus dem die Gehäuse gebaut sind: aus den 2010 und 2011 ausser Dienst gestellten gleichnamigen U-Booten. Sie wurden 2022 für Abwrackung und Verkauf freigegeben. U17 ist davon verschont geblieben und heute als Dauerleihgabe im Technik-Museum Sinsheim zu sehen.
Sinn verwendet für die Taucheruhren der U-Reihe schon seit über 20 Jahren einen von Thyssenkrupp für die Aussenhülle der U-Boot-Klasse 212 entwickelten Spezialstahl. Dass Material zum Einsatz kommt, das jahrzehntelang im maritimen Einsatz war, ist eine Premiere. Und war höchst anspruchsvoll: Für die Wiedergeburt als ultra-dichtes Uhrengehäuse mussten die Stahlplatten erst per Schneidbrenner aus dem Rumpf der U-Boote geschnitten und anschliessend gerichtet werden. Aus diesen nunmehr flachen Platten wurden per Wasserstrahl die Gehäuse-Rohlinge für Boden, Gehäusemittelteil und Drehring herausgeschnitten. Der Drehring wurde zusätzlich tegimentiert – und ist damit besonders kratzfest.
Hinweise auf die U-Boote finden sich nicht nur auf dem Gehäuseboden, sondern auch auf den hochglänzenden Zifferblättern: Bei der U18 sind die 192'842 Seemeilen vermerkt, die das U-Boot zurückgelegt hat, bei der U16 sind es 207'000 Seemeilen und bei der U15 200'045 Seemeilen.
Ahoi: Die 44 Millimeter grosse U16 auf einem Stück U-Boot-Stahl, das durch die Sächsische Uhrentechnologie GmbH in Glashütte (SUG) erst geformt und anschliessend für die Wiederverwendung als Uhrengehäuse aufbereitet worden ist.
diveintowatches.comDas glänzende Zifferblatt der 44 Millimeter grossen U18 zeigt, dass das 1973 in Dienst gestellte U-Boot U18 in 38 Jahren Dienstzeit stolze 192’842 Seemeilen zurückgelegt hat (und dass das bis 2000 Meter wasserdichte Spitzenmodell auch über die Ar-Trockenhaltetechnik des Herstellers verfügt).
diveintowatches.comDichter als ein deutsches U-Boot: Die Aufzugskrone ist bei allen drei Modellen ergonomisch bei 4 Uhr platziert worden, auf dem massiven Gehäuseboden gibts neben der Limitierungsnummer auch die Silhouette des namensgebenden U-Boots.
diveintowatches.comZusätzlich zur Uhr erhalten Käufer auch noch eine gravierte Ronde aus dem Originalstahl des jeweiligen U-Boots.
diveintowatches.comDie U16 verfügt wie die kleinere U15 über die typischen Balkenzeiger der Uhrenmarke, die U18 über Schwertzeiger.
diveintowatches.comMit der Ausserdienststellung der drei U-Boote konnte Sinn nicht nur das Basismaterial für die Uhrengehäuse kaufen, vor dem Firmensitz in Frankfurt steht nun auch der Propeller aus Schiffsbronze des 48,6 Meter langen U-Boots U15.
diveintowatches.comWer nun selbst die Anker lichten will: Im Direktverkauf, etwa am Firmensitz in Frankfurt, kosten die U15 und U16 je 2990 Euro. Die U18 kostet 3230 Euro und ist dafür mit der sogenannten Ar-Trockenhaltetechnik des Herstellers ausgestattet: Dank Trockenkapsel (zu sehen auf dem Zifferblatt bei 6 Uhr), speziellen Dichtungen und einer Schutzgasfüllung wird das Uhrwerk in einer nahezu trockenen Atmosphäre gelagert. Das Deckglas läuft bei Temperaturschocks nicht mehr an. Und der Alterungsprozess des Öls wird verlangsamt, sprich die Funktionssicherheit des Werks wird verlängert.
Alle drei Modelle sind in Anlehnung an die Europäischen Tauchgerätenormen geprüft und durch ein unabhängiges Institut zertifiziert. Geliefert werden sie mit einem Stahl-Armband. Zudem liegt jedem Set eine gravierte Ronde aus Original-Stahl des Spender-U-Bootes bei.
Werbung
Gehäuse: 40 mm, Stahl von U-Boot U50
Wasserdichtigkeit: 500 m
Werk: Sellita SW 300-1
Preis: 2990 Euro
Gehäuse: 44 mm, Stahl von U-Boot U1
Wasserdichtigkeit: 1000 m
Werk: Sellita SW 200-1
Preis: 2990 Euro
Gehäuse: 44 mm, Stahl von U-Boot U2
Wasserdichtigkeit: 2000 m
Werk: Sellita SW 300-1
Preis: 3230 Euro
Werbung