Abo
Aus Edelstahl und Gold

Omega lanciert zwei neue Varianten der ikonischen Speedmaster Moonwatch

Die Moonwatch-Linie bekommt Zuwachs: Eine klassische Edelstahl-Ausführung und ein luxuriöses Modell aus Moonshine-Gold.

Iris Kuhn Spogat

<p>Das Moonwatch-Universum von Omega wird um zwei Chronographen erweitert.</p>

Das Moonwatch-Universum von Omega wird um zwei Chronographen erweitert.

PR

Werbung

Ich weiss nicht, wie es Ihnen ergeht – ich selber freue mich jedes Mal, wenn Omega neue Varianten der Speedmaster Moonwatch lanciert. Einerseits, weil mir dieses Modell einfach super gefällt. Andererseits, weil es kaum eine andere Uhr der modernen Industriegeschichte gibt, die so eng mit einem realen historischen Ereignis verbunden ist wie sie. Die Speedmaster Professional wurde 1969 mit Apollo 11 auf dem Mond getragen und war bei allen sechs bemannten Mondlandungen im Einsatz. 

Die Moonwatch ist kein nachträglich aufgeladener Mythos. 1965 wurde die Uhr von der NASA offiziell für alle bemannten Raumfahrtmissionen qualifiziert – nach extremen Tests in Hitze, Kälte, Vibration und Unterdruck. Omega setzte sich gegen Modelle anderer Hersteller (darunter Rolex) durch und gilt seither als institutionell geprüfte Werkzeuguhr. Spätestens mit Apollo 13 wurde sie zudem zur Legende: Beim Ausfall der Bordelektronik, so die Geschichte, half die Speedmaster, ein entscheidendes Triebwerksmanöver manuell zu timen. Omega erhielt dafür später den «Silver Snoopy Award» der NASA.

Im Omega-Universum nimmt die Moonwatch eine – man möchte sagen – identitätsstiftende Sonderstellung ein. Und bleibt dank ihrer Wandelbarkeit lebendig. Die Moonwatch-Linie umfasst aktuell über 20 Referenzen – Edelstahl, Edelmetall, verschiedene Zifferblätter, Hesalit oder Saphir, Lederband oder Stahlarmband. Historische Datenbanken katalogisieren bereits über 160 Moonwatch-Varianten, je nach Zählweise eher mehr als weniger. 

Partner-Inhalte

Nun kommen zwei neue dazu. Die eine ist aus Edelstahl und kommt der klassischen Moonwatch fraglos am nächsten: 42 mm, Handaufzug, Dot over 90 auf der Keramiklünette, asymmetrisches Gehäuse, inspiriert von der vierten Speedmaster-Generation, die tatsächlich auf dem Mond getragen wurde. Neu an dieser Referenz ist die starke Schwarz-weiss-Anmutung mit lackiertem, abgestuftem Zifferblatt und hellen Hilfszifferblättern – neue Akzente, ohne die historischen Codes zu brechen. 

<p>Moonwatch aus Edelstahl</p>
PR
<p>Moonwatch aus Edelstahl</p>
PR

Die zweite Neuheit übersetzt die Moonwatch in ein anderes Register: Sie ist aus 18 Karat Moonshine-Gold, eine von Omega entwickelte Gelbgoldlegierung, die ihren Farbton langfristig behalten soll. Technisch identisch mit der Edelstahlvariante ist sie preislich und auch von ihrer Anmutung her deren Gegenentwurf. Das Innere beider Modelle ist aber das Gleiche: Es ist das Omega-Co-Axial Master-Chronometer-Kaliber 3861 mit Handaufzug.

<p>Moonwatch aus Gold</p>
PR
<p>Moonwatch aus Gold</p>
PR

Werbung

Steckbriefe zur Uhr

Gehäuse: 42 mm, Edelstahl oder Moonshine-Gold

Werk: Co-Axial-Master-Chronometer-Kaliber 3861 (Handaufzug)

Gangreserve: 50 h

Preis: Edelstahl, 8800 Fr.; Moonshine-Gold, 41500 Fr.

Über die Autoren
Iris Kuhn Spogat
Iris Kuhn-Spogat
Iris Kuhn-Spogat

Werbung