Wer ihn kennt, beschreibt den 57-Jährigen als Macher. Und den hat er schon ganz zu Beginn bei Rolex markiert: Kaum war er da, erhöhte er die Preise, was in der Branche erst einmal für Aufsehen sorgte. Im Nachhinein erweist sich der Schritt als kluger Schachzug, weil er die Exklusivität der Marke zusätzlich steigerte. Der Output ist unter seiner Ägide von 800'000 auf 1,2 Millionen Einheiten pro Jahr gestiegen – ohne den kleinsten Kompromiss in Sachen Qualität und Präzision und ohne dem Trend zu immer komplizierteren Zeitmessern zu folgen.