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Die Sportuhrenmarke lanciert die fünfteilige Kollektion Alpiner Extreme Solarmetre – und verbaut erstmals ein Solarwerk in eine Uhr.
Die neue Alpiner Extreme Solarmetre nutzt Sonnenenergie und läuft ewig, solange Licht vorhanden ist.
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Alpina, gegründet 1883 von Gottlieb Hauser in Winterthur ZH, war keine klassische Manufaktur, sondern eine Kooperative namens «Schweizerische Uhrmacher-Genossenschaft» (Union Horlogère Suisse), in der sich Uhrmacher zusammenschlossen, um Komponenten günstig zu beziehen und Uhren zu produzieren.
In den 1920er-Jahren war Alpina auf dem Zenit: Die Marke (damals noch Union Horlogère) war in über 2000 Geschäften weltweit vertreten – von Europa über die USA bis Asien. Dann wurde die Geschichte wechselvoll: Auf den anfänglichen Exportboom folgte solides Wachstum bis in die 1950er-/1960er-Jahre und dann ein langer, stetiger Abstieg in die Bedeutungslosigkeit, und es gäbe die Marke nicht mehr, wenn 2002 die Besitzer von Frédérique Constant, Peter und Aletta Stas, die Rechte an Alpina nicht gekauft – und daraus etwas gemacht hätten: Sie holten Alpina nach Genf und positionierten sie als Herstellerin erschwinglicher Sportuhren neu. 2016 haben sie die Frédérique-Constant-Gruppe schliesslich an den japanischen Uhrenkonzern Citizen verkauft.
Heute steht Alpina stabil und wachstumsorientiert da – ein kleiner, feiner Player im Luxusuhrenmarkt, der von der Stärke und den Skaleneffekten seines Mutterkonzerns Citizen profitiert. Alpina produziert geschätzte 150’000 Uhren pro Jahr, positioniert sich im sogenannt «erschwinglichen Luxussegment» mit Preisen meist unter 2000 Franken.
Dieser Tage wurde eine neue Kollektion lanciert, der man das Neue nicht ansieht, da es im Innern steckt. Das Modell heisst Alpiner Extreme Solarmetre. Sein Kaliber – der Name sagt es – speist sich von Licht. Es heisst AL-140, wird von La Joux-Perret in La Chaux-de-Fonds (ebenfalls in Besitz von Citizen) hergestellt. Es ist das erste Solarwerk, das Alpina verbaut.
Das Zifferblatt sieht aus wie immer – das typische Dreiecksmuster – darunter photovoltaische Zellen. Sie wandeln Licht in Strom um. Eine clevere integrierte Schaltung leitet einen Teil dessen in die aufladbare Batterie, mit dem Rest wird ein Magnetrotor angetrieben. Das Ganze ist recht effektiv: Mit einer einzigen Minute Licht läuft die Uhr 24 Stunden. Und sie läuft ewig, solange die Sonne scheint oder Licht brennt. Ihre Reserve überdauert 10 Monate absolute Dunkelheit.
Die Alpiner Extreme Solarmetre im 37,4-Millimeter-Gehäuse gibt es in fünf verschiedenen Zifferblattfarben: Bordeauxrot, Mintgrün, Hellblau, Marineblau, Mattweiss – teils mit Stahlband, teils mit strukturiertem Kautschukband.
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Gehäuse: 37,5 mm, Edelstahl
Werk: AL-140 Solar-Quarz
Preis: 995 Fr. (Kautschuk); 1195 Fr. (Stahl)
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