Was Innovationen angeht, ist die Schweiz Weltmeister. Und dies bereits zum siebten Mal in Folge. Auf den weiteren Spitzenrängen folgen Schweden, die Niederlande, die USA und das Vereinigte Königreich.
Das geht aus dem Globalen Innovationsindex 2017 hervor, welcher am Mittwoch von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), der Cornell University und der französischen Wirtschaftsuniversität Insead veröffentlicht wurde.
Gründen könnte einfacher sein
Demnach ist die Schweiz besonders stark im Innovations-Output sowie in der Generierung und Verbreitung von Wissen. Schwächer seien in der Schweiz etwa die Online-Dienstleistungen der Regierung, der Import von Hochtechnologie oder die Leichtigkeit, ein Unternehmen zu gründen, heisst es. 15 der Top 25 Weltwirtschaften sind laut Studie in Europa angesiedelt. Europa sei insbesondere stark in den Bereichen Humankapital und Forschung, Infrastruktur und dem hohen Entwicklungsstand seiner Unternehmen, schreiben die Forscher.
Ein Sammelsurium an Daten
Die USA, welche dieses Jahr den vierten Rang belegt, könne unter anderem von ihren hoch entwickelten Finanzmärkten profitieren. Aber auch mit ihren «hochwertigen Universitäten und Unternehmen» könne sie glänzen. Für die zehnte Auflage der Studie wurden in rund 130 Ländern Befragungen durchgeführt, wobei Dutzende Schlüsselzahlen, wie Patentanmeldungen oder Bildungsausgaben, verwendet wurden.
Nicht immer haben Innovationen durchschlagenden Erfolg. Solchen Misserfolgen widmet sich das «Museum of Failure» in Schweden:
Das geplante «Museum of Failure» in Schweden gibt missglückten Produkten ein zweites Leben. Das Museum soll Mut machen und seine Besucher inspirieren. Viele der Flops kommen von weltbekannten Firmen, wie diese Auswahl der Ausstellungsobjekte zeigt:
Coca-Cola Blak
Die Cola mit Kaffeegeschmack war zwischen 2006 und 2008 auf dem Markt. Anders als die Varianten mit Vanille- oder Kirschengeschmack konnte sich Cola Blak nicht behaupten.mac42/CC/Flickr RMS Twitter Peek
Der Mini-Bildschirm dieses Twitter-Gadgets zeigte gerade mal 25 Zeichen an. Viel zu wenig, um die Twitter-Community 2009 zu überzeugen. Damals waren pro Tweet 140 Zeichen erlaubt.Chris Messina/CC/Flickr RMS Rejuvenique
Der Gesichtsschocker Rejuvenique sollte für schöne Haut sorgen. Wer sich selbst vom «Failure»-Produkt überzeugen will, kann das Produkte über Ebay noch immer kaufen.Screenshot Ebay RMS Bic For Her
2012 versuchte Stiftehersteller Bic sein Glück mit einem frauenfreundlichen, überteuerten Stift. Die Rückmeldungen darauf waren - es erstaunt wenig - überwiegend negativ.Emily/CC/Flickr RMS Nokia N-Gage
Das Smartphone-Spielsystem von Nokia kam 2003 auf den Markt. Das Produkt scheiterte wohl wegen seines schrecklichen Designs. Man musste das Produkt auseinander nehmen, um die Spiele zu wechseln und um zu telefonieren, musste man es aufklappen, so dass es einem Taco ähnelte. Zudem war die Auswahl an Spielen sehr klein.Nicolas Nova/CC/Flickr RMS Donald-Trump-Spiel
Donald Trumps Gesellschaftsspiel scheiterte gar zweimal. Weder 1989 noch nach dem Relaunch 2015 im Zusammenhang mit seiner Fernsehshow «The Apprentice» konnte es begeistern.Amazon RMS