Guten Tag,
Früher verdienten sie Millionen bei Goldman Sachs oder UBS – heute bei kleinen Investmentbanken.
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Benjamin Lorello. Die Geschichten über den Mann sind legendär. Von schrillen Krawatten über seine Besuche in Stripclubs bis hin zu den phänomenalen 540 Millionen Dollar Beratungsgebühren dank unzähligen Deals, die er in seinen zehn Jahren als Investment Banker für die UBS abgewickelt hat. Kritiker wie das «Wall Street Journal» werfen ihm dubiose Machenschaften etwa beim Klinikbetreiber HealthSouth vor, bei dem 2003 massive Betrügereien ans Tageslicht kamen. Bei Jefferies ist er nun globaler Investment-Banking-Chef.
Jon Corzine. Vor elf Jahren war er einer der mächtigsten Banker der Welt. Dann verlor er den Machtkampf gegen den Goldman-Sachs-Co-Chef Henry Paulson und ging in die Politik: Er wurde Senator und Gouverneur von New Jersey. Vor wenigen Monaten kehrte er an die Wall Street zurück. Diesmal nicht an die Spitze, sondern als Chef von MF Global ins untere Mittelfeld.
Robert Rubin. Der Ex-Goldman-Sachs-Chef, Ex-Finanzminister und Ex-Citigroup-VR-Mitglied hat sein Hauptbüro jetzt bei Centerview. Dort will er ein Viertel seiner Zeit verbringen. Der 72-Jährige ist zudem Co-Chairman des einflussreichen Council on Foreign Relations. Er stand am Anfang eines Projekts des Think Tank The Brooking Institution zum Thema Schulden und Haushaltsdefizit. Und er ist im Aufsichtsrat von Harvard.
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