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UBS: Madoff-Opfer-Fonds verlangt zwei Milliarden

Seine Opfer warten auf Geld: Finanzjongleurs Bernard Madoff (Bild: Keystone)

Klage gegen die UBS: Der Fonds, der Gelder von Opfern des Finanzjongleurs Bernard Madoff eintreibt, fordert von der Schweizer Grossbank zwei Milliarden Dollar.

Veröffentlicht 18.08.2011

Der Verwalter des Fonds für Opfer von Bernard Madoff, Irving Picard, beschuldigt die UBS, den Luxemburgischen Börsenregulator und die US-amerikanische Finanzaufsicht (SEC) über die Beziehungen der Bank zu Madoff in die Irre geleitet zu haben.

Am Mittwoch reichte der Fonds eine modifizierte Klage gegen die Schweizer Grossbank ein. Er fordert zwei Milliarden Dollar.

Madoff war im Dezember 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise festgenommen worden, nachdem er über Jahre hinweg mit Hilfe eines komplexen Systems tausende Anleger um geschätzte 65 Milliarden Dollar geprellt hatte. Die Anleger verlangten ihr Geld zurück.

2009 wurde Madoff zu 150 Jahren Haft verurteilt. Im Prozess gestand er, die ihm anvertrauten Summen nie angelegt zu haben. Zu seinen Opfern zählen Banken, Privatleute und Wohltätigkeitsorganisationen.

(tno/sda)

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