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Swisscom wollte Fastweb an Rupert Murdoch verkaufen

Bekommt offenbar derzeit kein faires Angebot für Fastweb: Swisscom-Chef Carsten Schloter. (Bild: Keystone)

Beinahe wären sie ins Geschäft gekommen: Die Swisscom wollte ihre Beteiligung an Rupert Murdochs Pay-TV-Anbieter Sky verkaufen. Doch dann kam der «News of the World»-Skandal dazwischen.

Von Marc Kowalsky
23.02.2012

Die Swisscom hat versucht, ihre Italien-Beteiligung Fastweb zu verkaufen. «Swisscom-Chef Carsten Schloter hat sich fast überall präsentiert», sagt ein in den Prozess involvierter Unternehmensgerater zur BILANZ. «Aber derzeit zahlt niemand einen fairen Marktwert für Fastweb.»

Auch über eine Fusion gab es Gespräche mit mehreren Partnern. Mit dem Pay-TV-Anbieter Sky standen sie Swisscom letztes Jahr sogar kurz vor dem Abschluss. Die Pläne platzten, als Sky-Eigentümer Rupert Murdoch wegen des Bespitzelungsskandals seiner Zeitung «News of the World» in England unter politisches Sperrfeuer geriet und um die Zukunft seines TV-Geschäfts fürchten musste. «Die Option der Kapitalverflechtung war vom ersten Tag an offen und ist es nach wie vor», bestätigt Carsten Schloter.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der BILANZ, ab Freitag am Kiosk.
 

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