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Kaderlohnreporting 
So viel verdienen die Chefs von SBB, Post und Co.

Andreas Meyer, CEO SBB, an der Eroeffnung des Smart City Lab in Basel am Mittwoch, 10. April 2019. Das Lab Basel bietet bis 2024 auf rund 160000 Quadratmetern Raum fuer Partnerinnen und Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung innovative Loesungen fuer Mobilitaet, Logistik und mehr zu entwickeln und zu testen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Andreas Meyer: Der SBB-Chef hat weniger als eine Million Franken verdient.

Quelle: Keystone

Die Chefs bundesnaher Betriebe verdienen immer weniger. Am meisten könnte Ex-Post-Chefin Susanne Ruoff kassieren. Sicher ist das noch nicht.

Veröffentlicht 21.06.2019

Die Topsaläre bei Betrieben des Bundes sinken weiter. Zum ersten Mal seit langem hat der bestverdienende Spitzenkader, SBB-Chef Andreas Meyer, weniger als eine Million Franken verdient. Er erhielt im vergangenen Jahr 987'442 Franken.

2017 wurden ihm noch 1'007'235 Franken aufs Konto überwiesen, wie das am Freitag vom Bundesrat veröffentlichte Kaderlohnreporting zeigt. Grund für den Rückgang beim Lohn ist die Reduktion der variablen Entschädigung für alle Mitglieder der Konzernleitung auf 40 Prozent. gleichzeitig wurden die Fixgehälter erhöht.

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Ruoff wäre Topverdienerin

Komplizierter ist die Situation bei der Schweizerischen Post. Dort gab es im vergangenen Jahr einen Wechsel an der Spitze. Ulrich Hurni übernahm nach dem Rücktritt von Susanne Ruoff im Juni 2018 interimistisch die Führung. Diese gab er im April 2019 an Roberto Cirillo ab.

Der grosse Unbekannte

Roberto Cirillo kehrt als Post-Chef zurück in die Schweiz. Ein weiterer Bruch – in einer bis anhin von Brüchen gekennzeichneten Karriere. Mehr dazu lesen Sie hier.

Trotzdem erhielt Ruoff 2018 wegen ihrer sechsmonatigen Kündigungsfrist einen Jahres-Fixlohn von 620'000 Franken ausbezahlt. Über die Freigabe der zusätzlichen Boni in Höhe von insgesamt 453'280 Franken wird erst nach Abschluss der Untersuchungen des Bundesamtes für Polizei fedpol zu den Verletzungen des Subventionsrechts im Postauto-Skandal entschieden.

Beim aufgeführten Betrag handelt es sich um das Maximum, welches ausbezahlt werden könnte. Erhält Ruoff diesen, wäre sie im vergangenen Jahr mit einer Entlöhnung von total 1,1 Millionen Franken sogar die Topverdienerin gewesen.

Einfacher ist die Statistik der Postfinance zu lesen. Deren Chef Hansruedi Köng bekam im vergangenen Jahr 828'977 Franken ausbezahlt - Fixlohn und Boni zusammengezählt. Zu den weiteren Topverdienern gehören weiter Ruag-CEO Urs Breitmeier (776'795 Franken) und Suva-Chef Felix Weber (613'375 Franken). Dahinter kommen die Geschäftleiter der Finma, SRG und Skyguide.

(sda/ccr)