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Ranking

Roche in Top 10 der teuersten Unternehmen

US-Konzerne bleiben die Giganten der Weltbörse. Aber auch Schweizer Firmen zählen zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. In den Top 100 sind mit Roche, Novartis und Nestlé drei Konzerne vertreten.

In den Top 100 der teuersten Unternehmen weltweit sind drei Unternehmen aus der Schweiz vertreten. Das höchstbewertete Schweizer Unternehmen ist Roche mit einer Marktkapitalisierung in Höhe von 256 Milliarden US-Dollar (Platz 10). Das berichtet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young). Nestlé (250 Milliarden US-Dollar) und Novartis (245 Milliarden US-Dollar) landen auf Platz 11 bzw. Platz 13.
Mit einem Börsenwert von 263,6 Milliarden US-Dollar reicht es für General Electric nur für den 9. Rang der teuersten Unternehmen. Vor einem halben Jahr belegte der US-Mischkonzern noch den 6.Platz.
Mit Royal Dutch Shell aus den Niederlanden befindet sich ein zweites europäisches Unternehmen in den Top 10: Der Mineralölkonzern belegt Rang 8 (269,7 Milliarden US-Dollar). Insgesamt befinden sich 34 europäische Unternehmen in den Top 100 bzw. 95 in den Top 300.
Die meisten Unternehmen in den Top 300 sind dem Finanzsektor zuzurechnen – allerdings mit rückläufiger Tendenz. Die grösste Bank der Welt ist dabei Wells Fargo mit einem Börsenwert von 276,8 Milliarden US-Dollar (Rang 7).
Mit Pharma-Dienstleister Johnson & Johnson folgt gleich ein weiterer US-Konzern auf Rang 6, 295 Milliarden US-Dollar ist die Firma schwer. Acht der zehn wertvollsten Unternehmen haben ihren Hauptsitz in den Vereinigten Staaten.
Mit seiner Holding Berkshire Hathaway ist Investor Warren Buffet an zahlreichen Grosskonzernen beteiligt. Unter anderem gehört ihm die Hälfte von Ketchup-Produzenten Heinz. Rang 5, Börsenwert: 312 Milliarden US-Dollar.
Die vorderen Ränge sind fast ausschliesslich für Technik-Konzerne reserviert. Microsoft steht mit einem Börsenwert von 344 Milliarden US-Dollar auf Rang 4.
Rang 3 geht an den Internetriesen Google mit einem Börsenwert von 390,9 Milliarden US-Dollar.
Einziger Nicht-Techniker unter den Bestplatzierten: Rohstoffkonzern Exxon Mobile. Das Unternehmen bringt es auf einen Börsenwert von 432 Milliarden – das reicht für Rang 2.
US-Unternehmen bleiben die Giganten der Weltbörsen: Den Spitzenplatz verteidigt Apple - mit 560 Milliarden US-Dollar Börsenwert lässt er alle Konkurrenten locker hinter sich zurück.  Keystone/Bloomberg
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Keystone

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Die wertvollsten Unternehmen der Welt stammen aus den USA: Angeführt von Apple mit einer Marktkapitalisierung von 560,3 Milliarden Dollar (410,4 Mrd. Euro) zum 30. Juni kommen acht der zehn teuersten Unternehmen der Welt aus den Vereinigten Staaten. Mit 46 Unternehmen hat fast jedes zweite im Top 100-Ranking dort seinen Sitz, wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young) am Donnerstag in Frankfurt berichtete. Unter den 100 wertvollsten Firmen listet EY auch sechs deutsche auf: Am höchsten bewertet sind Volkswagen (123 Milliarden Dollar, Platz 55), Bayer (117 Mrd Dollar, Platz 59) und Siemens (116 Mrd Dollar, Platz 60).

Die Schweiz bleibt auf hohem Niveau stabil

In den Top 100 sind wie vor einem halben Jahr drei Unternehmen aus der Schweiz vertreten. Die höchstbewerteten Schweizer Unternehmen sind Roche (256 Milliarden US-Dollar, Platz 10), Nestlé (250 Milliarden US-Dollar, Platz 11) und Novartis (245 Milliarden US-Dollar, Platz 13). Im Top 100 Länderranking belegt die Schweiz somit gemeinsam mit Japan den siebten Platz. Der Pharmakonzern Roche konnte sich als Schweizer Unternehmen einen Platz unter den Top 10 erkämpfen und löst damit den US-Konzern Chevron ab.

Ihren kumulierten Börsenwert konnten die Schweizer Unternehmen in den Top 300 in den vergangenen Monaten allerdings kaum noch steigern – mit einem Plus von 5 Prozent kletterte dieser in den vergangenen sechs Monaten auf insgesamt 1.100 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Jahresende 2012 betrug die Steigerungsrate hingegen 34 Prozent.

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„Nach dem massiven Börsenboom der vergangenen Monate hat der Marktwert der Schweizer Konzerne ein hohes Niveau erreicht – da ist es schwierig, die Marktkapitalisierung noch weiter zu steigern", sagt Louis Siegrist, Leiter Transaction Advisory Services bei EY Schweiz, „zumal die Börsenteilnehmer angesichts der unsicheren Entwicklung der Weltkonjunktur und der künftigen Zinsentwicklung erst einmal vorsichtig sind.“
(awp/ccr)

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