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Richemont gewinnt Markenstreit in Russland

Der Luxusgüterkonzern kann einen Markenstreit in Russland für sich entscheiden. (Bild: Keystone)

Wichtiger Triumpf für Richemont: Nachdem eine Firma in Moskau die Markennamen Jaeger-le-Coultre und Vacheron Constantin missbrauchte, konnte der Luxusgüterkonzern nun den Markenstreit in Russland für sich entscheiden.

Veröffentlicht 03.05.2012

Der Genfer Luxusgüterkonzern Richemont hat vor Gericht in Russland einen Markenstreit für sich entschieden, wie er am Donnerstag bekanntgab. Die Genfer hatten ein Unternehmen mit Sitz in Moskau verklagt, weil dieses die Markennamen Jaeger-le-Coultre und Vacheron Constantin missbrauchte.

Die russische Ritter Gentlemen hatte die beiden Markennamen des Luxusgüterkonzerns Richemonts auf Kleider und Accessoires gedruckt und vermarktet. Nach dem Urteil darf das russische Unternehmen die Markennamen nicht mehr verwenden. Dies sei ein wichtiger Erfolg in Russland, sagte ein Sprecher der Gruppe auf Anfrage. Er bestätigte damit eine Meldung der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

Der Entscheid des höchsten Gerichtes sollte dazu beitragen, in Russland die Rechtssprechung auch auf das Markenrecht auszudehnen. Die Fälschungen sind eine Plage für die Schweizer Uhrenindustrie. Sie verliert dadurch schätzungsweise 800 Millionen Franken jährlich.

(muv/sda)

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