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Private-Banking-Rating

Bank von Roll siegt im Private-Banking-Ranking

BILANZ hat für die Testkundin Miss Moneypenny und ihre 20 Millionen die beste Bank gesucht. Im Final setzte sich eine kleine Privatbank durch.

Erich Gerbl

Das Sieger-Duo der Bank von Roll: Michael Schnetzer (links), Head of Asset Management, und Paolo Zatta, Senior Relationship Manager.

Das Sieger-Duo der Bank von Roll: Michael Schnetzer (links), Head of Asset Management, und Paolo Zatta, Senior Relationship Manager.

Samuel Schalch für BILANZ

Die 70-Jährige hat Humor und kennt sich mit Anlagen überraschend gut aus. «Nennen Sie mich Miss Moneypenny», sagt sie und setzt die Anlageexperten mit Fragen, die von Fachkompetenz zeugen, nicht nur einmal unter Druck. Miss Moneypenny ist in geheimer Mission unterwegs: Sie fungiert als Lockvogel fürs Private-Banking-Rating von BILANZ.

Undercover hat sich die achtköpfige Jury unter der Leitung von Universitätsprofessor Thorsten Hens mit der Testkundin auf die Suche nach den besten Leistungen im Schweizer Private Banking gemacht (siehe Kapitel 4 «Methodik»). Im schriftlichen Teil des Tests setzten sich die St. Galler Kantonalbank (SGKB), Valiant und die Bank von Roll durch. Die drei Banken wurden zur Präsentation ihrer Vorschläge nach Zürich ins idyllische Restaurant Belvoirpark geladen. Dass sie nicht nur auf eine potenzielle Kundin treffen, sondern dass BILANZ hinter der Anfrage steckt, erfuhren sie erst dort. Zur Gesamtsiegerin des 17. Private-Banking-Ratings kürte die Expertenrunde die Bank von Roll.

Langlebigkeitsrisiko

Miss Moneypenny ist ein attraktiver Lockvogel. Vor Kurzem verkaufte sie ein Haus und verfügt nun über 20 Millionen Franken an liquidem Vermögen. Das Geld wird nicht für ihre Kinder oder schlechte Zeiten zurückgelegt, sondern ausgegeben. Miss Moneypenny hat vor, ihren Lebensabend zu geniessen. Jährlich ist der Verbrauch von einer Million Franken zuzüglich Steuern geplant. Die Seniorin lebt in der Stadt Zürich in einem schuldenfreien, repräsentativen Haus, dessen Schätzwert ebenfalls bei 20 Millionen Franken liegt. Das Anwesen ist als Erbe für die Kinder vorgesehen.

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Erich Gerbl
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