Der Weg ist frei für eine Sanierung des ums Überleben kämpfenden Zürcher Immobilienkonzerns Züblin. Die Übernahmekommission (UEK) hat die Bedingungen des Hauptaktionärs
Viktor Vekselberg akzeptiert. Sie entbindet ihn davon, anderen Aktionären bei der geplanten Rekapitalisierung ein Pflichtangebot machen zu müssen.
Das teilten Züblin und die UEK am Montag mit.
Der russische Investor hatte in Aussicht gestellt, die Zeichnung der geplanten Kapitalerhöhung vollständig zu garantieren. Dies jedoch nur unter der Bedingung, dass er von der Pflicht zur Unterbreitung eines öffentlichen Kaufangebots befreit wird.
Vekselbergs Investmentgesellschaft Lamesa kann nun ihre Beteiligung von derzeit rund 33 Prozent erhöhen, ohne ein Pflichtangebot auszulösen. Mit dieser Ausnahmebewilligung ist eine wesentliche Bedingung erfüllt, um die vorgesehene Bezugsrechtsemmission in der Höhe von 71,7 Millionen Franken vollständig fest zu übernehmen.