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Das Mass aller Dinge

Wie die Apontes mit dem Container die Globalisierung befeuerten

Der Container beherrscht die Seefracht. Die Idee stammt von einem US-Trucker. Doch die Spuren des Welterfolgs führen in die Schweiz.

Tina Fischerrop

Container ship sailing close to the city of Alicante., Big container ship of MSC Company approaching to Alicante city in Spain for download cargo.

Ob Jeans aus der Türkei, Smartphones aus China oder Veloteile aus Taiwan – sie alle reisen im Container über die Meere: Schiffsentladung im Hafen von Rotterdam.

IMAGO/dreamstime

Das Smartphone aus China, der Kaffee aus Kolumbien, die Jeans aus der Türkei. All das schippert dank der Idee eines amerikanischen Truckers über die Weltmeere. Zum Welterfolg verhalf dem Container aber die Schweizer Reederei MSC, hinter der die Familie Aponte steht.

In Zeiten des Zollchaos wird auch manch einem Nichtökonomen bewusst, wie wichtig der freie Handel für die Weltwirtschaft ist. Doch die Beseitigung von Handelshemmnissen war nicht der alleinige Wegbereiter der Globalisierung. Es brauchte auch die Instrumente, um Waren günstig über Land und Meer zu transportieren.

Der 20-Fuss-Container ist das Mass aller Dinge

Dazu gehört neben der Eisenbahn und immer grösseren Schiffen auch eine simple Stahlbox von 6,06 Meter Länge, 2,44 Meter Breite und 2,59 Meter Höhe. Mit diesen festen Massen hat der 20-Fuss-Container den Welthandel revolutioniert. Er ist stapelbar wie ein Legostein, passt auf einen Eisenbahnwagen oder einen Laster und ermöglicht so das effiziente Umladen am Hafen.

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Tina Fischer
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rop
Peter Rohner
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