Doch dann schlug die Migros-Maschinerie zurück:
Angeblich soll die Migros auch Doris Leuthard angefragt haben, was allerdings niemand bestätigen will. Auch soll Zumbrunnen lieber die Insiderin Ursula Nold als die forsche Pilloud wollen – aber auch dafür gibt es keine Bestätigung. Das Chaos komplett machte Ex-Migros-Chef Jules Kyburz, der sich im «Migros Magazin» für Nold aussprach – und damit gegen den eigenen Verwaltungsrat. Wohlgemerkt: Das Migros-Magazin untersteht der
Zumbrunnen-Vertrauten Sarah Kreihenbühl. Offenbar störte sie die Parteinahme nicht – ein Votum für Pilloud suchte der aufmerksame Leser vergebens.
Morgen stimmen die 110 Delegierten ab. Die Wetten laufen längst auf Nold. Dann hätte die Migros ohne Not eine externe Kandidatin verbrannt. Winkte Leuthard ab, weil sie sich dieses Chaos nicht antun wollte? Bei Coop herrscht noch immer Big Mann Loosli. Der sorgt für «Oooordäääär» – und kann Big Doris, wenn sie dann will, bei seinem Abtritt einfach auf seinen Stuhl setzen.