Energiebilanz auf Null
Beteiligt an dem Grossprojekt ist Teslas Partner Panasonic. Die Japaner bauen ihrerseits in dem nur zwei bis vier Stockwerke hohen Gebäude Produktionskapazitäten und investieren insgesamt rund 1,3 Milliarden Dollar. Heute ist das 13 Quadratkilometer fassende Gelände zu etwa einem Sechstel fertiggestellt, bis zum Jahr 2020 will Tesla die volle Kapazität erreicht haben. Auf dem Dach installierte Solarzellen sollen dann Sonnenenergie speichern und dafür sorgen, dass die Energiebilanz der Fabrik auf Null sinkt.
Der Bau der Batterieproduktion läutet Teslas Eintritt in den Massenmarkt ein. Nachdem das Model S bereits seit 2012 im Handel ist, wird das mit auffälligen
Flügeltüren ausgestattete Model X in den USA seit vergangenem Herbst ausgeliefert. Beide Modelle befinden sich in der oberen Preiskategorie und starten bei rund 70'000 Franken.
Sie werden in ihrer Zielgruppe gut nachgefragt, das Unternehmen schreibt aber nach wie vor rote Zahlen. Das soll
mit dem Model 3 anders werden, für das wesentlich höhere Stückzahlen geplant sind und das langfristig Gewinne einfahren soll.