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Anlagen in Gold: Hochkarätiges ins Depot packen

Investments in Goldbarren, -münzen, -minen oder -fonds bieten erst auf mittelfristige Sicht gute Renditen.

red

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Das gelbe Metall als Statussymbol: Prozession vor dem Nga-Phe-Kyaung-Kloster in Myanmar. RMS

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Der Goldrausch des 21. Jahrhunderts hat längst auch die Anleger erfasst. Kaum ein Portfeuille, in dem nicht Goldiges in irgendeiner Form liegt. Und das Angebot ist breit: Zertifikate, Futures, Optionsscheine, Aktien, Fonds – und natürlich Gold in physischer Form. Nach der Hausse warnen Experten vor einer Korrektur. Bei den aufgeführten Minenaktien sind denn auch Kurserhöhungen von 80 bis weit über 100 Prozent innert Jahresfrist die Regel. Doch wenn Gold auf kurze Sicht auch wenig Glanz hat – mittel- bis langfristig versprechen Investments einiges.
Konservative Anleger sollten sich an Goldbarren oder so genannte Bullion Coins halten wie Maple Leaf oder Krügerrand. Noch einfacher ist die Eröffnung eines Metallkontos bei einer Bank. Hände weg von Sammlermünzen, da spielen andere Marktkräfte mit! Investments in Goldminenaktien setzen gute Nerven voraus: Die Volatilität ist äusserst hoch, Kursbewegungen von bis zu zehn Prozent keine Seltenheit – an einem Tag. Privatanleger halten sich mit Vorteil an die Titel der grossen Minen. Zwar sind die vielen kleinen Minenfirmen meistens tiefer bewertet als die Goldkonzerne, doch bei den Juniors wissen oft nicht einmal die Spezialisten, wie die Chancen einzustufen sind. Das beste Risiko-Ertrag-Verhältnis bieten Goldfonds; damit wird dem Anleger das Problem der Diversifikation abgenommen.

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In jedem Fall gilt: Wer sein Depot vergolden will, sollte nicht mehr als fünf Prozent in diesem Edelmetall anlegen.

Minengesellschaften

Goldfonds

(1) Kurs-Gewinn-Verhältnis, Schätzung per 2006.
(2) Vor Übernahme des Goldproduzenten Placer Dome für 10,4 Milliarden US-Dollar. Quelle: Lippe

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