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NRW-Finanzminister: Die Schweiz wird einknicken

Scheitert das Steuerabkommen mit Deutschland, knickt die Schweiz ein und unternimmt einen neuen Vorstoss - das mutmasst NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Er droht, auch innerhalb Deutschlands einen Steuerstreit vom Zaun zu brechen.

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Norbert Walter-Borjans: Β«So schafft man kein Vertrauen.Β» (Bild: Keystone) RMS

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Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans legt im Steuerstreit nach: Β«Berlin und Bern sind zurzeit im Gesichtswahrungsmodus und zeigen keinerlei Bereitschaft, wirksam nachzubessernΒ», sagt der SPD-Politiker im Β«HandelsblattΒ». Wenn das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland scheitere, Β«wird es die Schweiz sein, die nach einer Schamfrist einen neuen Vorstoss unternimmt.Β»
Dass die Schweiz versucht, mit dem Abkommen den kΓΌnftigen Kauf von Daten auszuschliessen, Β«muss doch stutzig machenΒ», so Walter-Borjans. So schaffe man kein Vertrauen. Β«Wenn es wirklich so wΓ€re und die Schweizer Banken keine Beihilfe mehr leisten, dann wΓ€ren DatenkΓ€ufe doch auch ohne vertragliche Regelungen ΓΌberflΓΌssig.Β»
Bund und LΓ€nder haben nach Aussage des NRW-Finanzministers bisher 10 Millionen Euro fΓΌr den Kauf von fΓΌnf DatentrΓ€gern ausgegeben und teilen sich sowohl die Kosten als auch die Steuernachzahlungen. Dies sei ein gutes GeschΓ€ft. Β«Wir haben jetzt bundesweit in der Summe 500 Millionen Euro nur aus den CDs selber an SteuernachzahlungenΒ», sagt Walter-Borjans. Einschliesslich der Selbstanzeigen seien mehr als 2,5 Milliarden Euro zusΓ€tzlich in die Staatskassen geflossen.

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