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Pharma

Novartis setzt nach der Trennung von Alcon auf Wachstum

Der Pharmakonzern will die Margen steigern und die Dividende erhöhen. Zudem stellt Novartis bis zu zehn neue Verkaufsschlager in Aussicht.

Vas Narasimhan, CEO Novartis, attends a panel, during the UN World Investment Forum 2018, at the European headquarters of the United Nations in Geneva, Switzerland, Tuesday, October 23, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Novartis-CEO Vas Narasimhan: Der US-Amerikaner stellt den Aktionären eine üppigere Dividende in Aussicht.

© KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI

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Novartis sieht sich nach der Abspaltung der Augensparte Alcon gut gewappnet für weiteres Wachstum. Die Marge des Pharmageschäfts soll weiter steigen und die Aktionäre sollen von höheren Dividendenzahlungen profitieren.

Mit dem Abschluss der Abspaltung der Augenheilsparte Alcon, die mit Handelsstart am Dienstag umgesetzt wird, sei Novartis gut aufgestellt für weiteres Wachstum, teilte der Basler Konzern am Dienstag mit. Dabei sei auch geplant, die Marge in der Pharmasparte Innovative Medicines zu verbessern. Diese soll bis 2022 im mittleren 30-Prozent-Bereich liegen.

Aktionäre sollen mehr Geld erhalten

Den Aktionären verspricht der Konzern zudem eine starke und weiter steigende Dividende, von der 2019er Basis ausgehend. Novartis hatte seinen Aktionären erst vor wenigen Wochen für das vergangene Geschäftsjahr 2,85 Franken je Anteilsschein ausgeschüttet.

Zudem werde man den Aktienrückkauf über 5 Milliarden US-Dollar, den Novartis 2018 im Juni 2018 angekündigt hatte, im laufenden Jahr abschliessen.

Bis zu zehn neue Blockbuster

Durch die Abspaltung von Alcon sei Novartis nun in der Lage, sich voll und ganz auf seine Produkte zu konzentrieren. Zudem werde das Finanzprofil dadurch geschärft und der Konkurrenz stärker angeglichen, heisst es in der Mitteilung weiter.

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Mit Blick auf die Pipeline wiederholt Novartis frühere Angaben, wonach in den kommenden zwei Jahren bis zu zehn potenzielle Blockbuster auf den Markt gebracht werden sollen. Weitere 20 Kandidaten befinden sich den Angaben zufolge in der Forschung und könnten ebenfalls Umsätze in Milliardenhöhe erreichen.

(sda/mbü)

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