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Konkurrenz für traditionelle Banken

Diese vier Smartphone-Banken fallen in der Schweiz besonders auf

Geldgeschäfte mit der App zu erledigen, ist günstig und hat Unterhaltungswert. Letzte fehlende Produkte werden derzeit eingeführt.

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Gen Z treibt das Smartphone-Banking voran. Und ist denn auch die Zielgruppe von Yuh. PR
Als Julius Kirscheneder 2017 gemeinsam mit drei Kollegen die Digitalbank Neon gründete, notierten sie mögliche Dienstleistungen, die ihr neues Unternehmen eines Tages anbieten sollte, auf einem Zettel. In den vergangenen Jahren wurden die Pläne nach und nach realisiert. Vor zwei Jahren kam Neon Invest dazu, im Vorjahr kostenlose Sparpläne. Einer der letzten Punkte wird jetzt abgehakt: Mitte November führt die Neobank ein Säule-3a-Produkt ein. Ein zehnköpfiges Team hat das Projekt in einem halben Jahr umgesetzt. Mit ein paar Klicks in der App können Kunden dann in die steuerbegünstigte Vorsorge investieren. Bis auf Kredite und Hypotheken werden damit die gängigsten Bankdienstleistungen angeboten. «Wir wollen die digitale Alltagsbank der Schweizer werden», sagt Kirscheneder. Die Vision wird zunehmend zur Realität.
Smartphone-Banken wie Neon sind in den vergangenen Jahren zu vollwertigen Anbietern herangereift. Zunehmend werden die modernen, leichtfüssigen und vor allem kostengünstigen Spieler für traditionelle Banken zur ernst zu nehmenden Konkurrenz. 245’000 Kunden hat Neon bereits, in nicht allzu ferner Zukunft sollen es 300’000 sein. Diese Hürde hat Konkurrent Yuh bereits im Vorjahr übersprungen; in fünf Jahren werden für den Heimatmarkt 700’000 bis 800’000 Kunden anvisiert. Eine Million Schweizer sollen bereits jetzt schon Kunden von Revolut sein.
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