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Vergütung  
Millionen für die Chefetage: Wer bei Sika wie viel verdient

Sika CEO Paul Schuler an einer Medienkonferenz in Zuerich am Freitag, 11. Mai 2018. Eine der laengsten Uebernahmeschlachten Europas ist zu Ende. Der franzoesische Baustoffkonzern Saint-Gobain willigte nach heftiger Gegenwehr ein, auf eine Uebernahme von Sika zu verzichten.(KEYSTONE/Walter Bieri)
Paul Schuler: Der Lohn des Sika-Chefs beträgt 3,87 Millionen Franken.Quelle: © KEYSTONE / WALTER BIERI

Der Sika-VR hat die letzten Jahre gratis gearbeitet. 2018 hat sich das wieder geändert. Eine Lohnerhöhung bekam auch CEO Schuler.

Veröffentlicht 22.02.2019

Sika-Chef Paul Schuler hat 2018 einen Lohn von 3,87 Millionen Franken bekommen. Das ist mehr als die 3,37 Millionen, die er 2017 erhalten hatte. Schuler übernahm den Chefposten allerdings erst im Juli 2017, zuvor war er Regionalleiter für Europa, Naher Osten und Asien und Mitglied der Konzernleitung gewesen.

Schulers fixes Grundgehalt beträgt 960'000 Franken, dazu kommen Boni, sonstige Aufwendungen und Sozialversicherungsbeiträge, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht von Sika hervorgeht. Für die Entlöhnung der gesamten Konzernleitung gab Sika im letzten Jahr 16,5 Millionen Franken aus, nach 18,7 Millionen in 2017. Seinerzeit zählte die Geschäftsleitung noch elf Mitglieder, heute nur noch neun.

2,85 Millionen Franken für den VR

Der Verwaltungsrat hat 2018 eine Vergütung von 2,85 Millionen Franken bezogen. Der Löwenanteil entfiel mit gut 873'000 Franken auf VR-Präsident Paul Hälg. Davor musste der Sika-Verwaltungsrat während mehr als drei Jahren gratis arbeiten. Er war von der Familie Burkard auf Nulldiät gesetzt worden - als «Retourkutsche» für den Widerstand der sechs unabhängigen Verwaltungsräte gegen den Verkauf des Unternehmens an Saint-Gobain.

Inzwischen wurde das Aufsichtsgremium - und damit auch die drei inzwischen zurückgetretenen Vertreter der Erbenfamilie im Verwaltungsrat - für seine Arbeit nachträglich bezahlt. Im Juni segneten die Aktionäre die Vergütung für die Jahre 2015 bis 2017 ab und liessen dafür insgesamt 8,64 Millionen Franken springen.

(awp/ccr)

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