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Mehr Transparenz im Private Banking

Schliessfach: Welcher Vermögensverwalter welche Leistungen anbietet, ist schwer durchschaubar.

Anbieter im Private Banking sind in Bezug auf ihre Leistungen äusserst verschwiegen. Firstfive und FinGuide wollen das nun gemeinsam ändern.

Veröffentlicht 05.09.2018

Das  deutsche Controlling- und Ranking-Institut Firstfive schliesst eine Partnerschaft mit dem Schweizer Private-Banking-Spezialisten FinGuide. Das Startup FinGuide soll Schweizer Banken und weitere unabhängige Vermögensverwalter für die Teilnahme an Depotleistungsvergleichen gewinnen.

Basierend auf Daten, die der BILANZ exklusiv von Firstfive zur Verfügung gestellt werden, veröffentlicht die BILANZ jährlich ein Ranking der besten Vermögensverwalter. Die Datenbank ist inzwischen mit  rund 180 realen Depots namhafter Banken und Vermögensverwaltungen gefüllt. Bisher sind nur unabhängige Vermögensverwalter bereit, ihre Performances von firstfive überprüfen und vergleichen zu lassen. Mit Hilfe des Schweizer Private-Banking-Spezialisten FinGuide AG soll die Basis dieser Vergleiche erweitert werden.

Mehr Transparenz

Durch solche Tests wird die Transparenz im Private Banking erhöht. «Viel zu viele Vermögensverwalter verstecken mangelhafte Renditen hinter einer Mauer der Intransparenz» sagt Matthias Hunn, Geschäftsführer von FinGuide. Vor den Vorhang wagen sich vor allem die überdurchschnittlichen Verwalter.

«Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass renditestarke Vermögensverwalter eher bereit sind, ihre Leistungen extern bewerten zu lassen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Kunden, sie haben es in der Hand, Transparenz einzufordern», sagt Jürgen Lampe, CEO von Firstfive.

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