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Kenneth Rogoff: Europa steht vor Staatsbankrotten

Kenneth Rogoff: «Der Schweizer Franken ist gegenwärtig Papiergold» (Bild:Keystone)

Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff erwartet Staatspleiten in Europa. «Wir werden über die nächsten Jahre viele Staatsbankrotte in Europa sehen», prognostiziert der weltweit anerkannte Ökonom in der BILANZ.

Veröffentlicht 17.06.2011

Die Schuldenlast ist schon jetzt das grösste Problem der Weltwirtschaft. Doch Harvard-Professor Kenneth Rogoff warnt im Interview mit der BILANZ: Die Staatspleiten kommen erst noch.

Zu den Euro-Sorgenkindern Griechenland, Portugal und Irland sagte Rogoff: «Alle drei werden auf jeden Fall umschulden müssen, aber dabei bleibt es nicht. Ein halbes bis ein ganzes Dutzend Länder wird betroffen sein. Die Wahrheit wird erst ans Licht kommen, wenn sie wirklich ihre Schulden zurückzahlen müssen. Rumänien, Ungarn, die Ukraine und die baltischen Staaten beziehen alle Geld. Wer die Finanzkrise für beendet erklärt, ist verrückt.»

Der Franken dagegen sei «unglaublich und steigt, weil die Panik um den Euro anhält und niemand viel Vertrauen in die USA hat. Es würde mich allerdings überhaupt nicht überraschen, wenn der Kurs weiter nach oben ginge. Der Schweizer Franken ist gegenwärtig Papiergold.»

Lesen Sie das ganze Interview mit Kenneth Rogoff in der aktuellen Ausgabe der BILANZ.

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