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Garne, CD, Getriebe: In vielen Produkten steckt Oerlikon drin.
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Oerlikon Textile stellt Maschinen zur Herstellung natürlicher Garne und Kunstfasern her. Ein Drittel der Weltproduktion von Naturgarnen läuft über Spinnmaschinen der Schweizer. Textilumsatz 2010: 1,65 Milliarden Franken.
Drive Systems baut Getriebe: für Landmaschinen, Bahnen und Schiffe, aber auch für Sportwagen. So schalten Fahrer im Lamborghini Aventador oder im McLaren MP4 innert Millisekunden mit einem Getriebe der Oerlikon-Tochter Graziano. Segmentsumsatz 2010: 733 Millionen.
Leybold Vacuum schafft die Grundlagen zur Herstellung von Hightechprodukten wie Mikrochips oder Flachbildschirmen, die unter den strengsten Reinheitsbedingungen gefertigt werden müssen. Auch der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider in Genf wird von Oerlikon-Pumpen leergesaugt. Umsatz 2010: 420 Millionen.
Coating beschichtet Werkteile, die besonders widerstandsfähig oder reibungsfrei sein müssen, etwa für Motoren oder Schweizer Armbanduhren. Umsatz 2010: 423 Millionen.
Oerlikon Solar arbeitet an der Dünnfilmbeschichtung. Damit wird Solarstrom ohne Zerschneiden von Siliziumplatten erzeugt. Die Anlagen sind teuer, aber die Zeit arbeitet hier für Oerlikon. Umsatz 2010: 293 Millionen Franken.
Advanced Technologies dringt in den ultrakleinen Nanobereich vor, etwa beim Beschichten von Touchscreens. Ein weiteres Feld sind optische Speicher: Angeblich werden 90 Prozent aller Blu-ray Discs auf Oerlikon-Anlagen hergestellt. Umsatz 2010: 130 Millionen.
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