Guten Tag,
In ganz Europa machen Politiker Druck.
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Belgien: Ein Gesetzesvorschlag sieht einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent in VerwaltungsrΓ€ten und GeschΓ€ftsleitungen kotierter Unternehmen vor.
Deutschland: Familienministerin Kristina SchrΓΆder sieht eine Quote von 20 Prozent per Gesetz vor, falls die Firmen sie bis 2015 nicht von sich aus erreichen.
Finnland: Die gesetzliche Quote von 40 Prozent gilt nur fΓΌr Staatsbetriebe. Mit dem Β«Corporate Governance CodeΒ» verpflichten sich Firmen auf einen Ausgleich zwischen den Geschlechtern. Er wirkt: In den VerwaltungsrΓ€ten stieg der Frauenanteil auf 40 Prozent.
Frankreich: Laut Gesetzesentwurf mΓΌssen bis 2015 VerwaltungsrΓ€te kotierter ΒFirmen zu 40 Prozent aus Frauen bestehen. Die Nationalversammlung hat bereits Ja gesagt.
GroΓbritannien: Eine gesetzliche Frauenquote wird geprΓΌft. Die Liste Β«100 Women to Watch in the UKΒ» soll Unternehmen bei der Besetzung ihres Verwaltungsrats inspirieren.
Niederlande: GemΓ€ss Gesetzesentwurf mΓΌssen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern bis 2016 in Verwaltungsrat und Konzernleitung einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent ausweisen.
Norwegen: Eine Frauenquote von 40 Prozent in VerwaltungsrΓ€ten ist seit 2006 gesetzlich vorgeschrieben. Im FrΓΌhjahr 2008 haben 100 Prozent der Firmen die Quote erreicht.
Γsterreich: Diskutiert wird ein Stufenplan fΓΌr die EinfΓΌhrung einer FrauenΒquote: 25 Prozent bis 2013, 40 Prozent bis 2018.
Schweden: Das Parlament plant die EinfΓΌhrung einer gesetzlichen Quote, falls der Frauenanteil in VerwaltungsrΓ€ten von derzeit 18 Prozent bis 2014 nicht verdoppelt wird.
Schweiz: Eine Motion zur EinfΓΌhrung einer Frauenquote wurde eingereicht, im Parlament aber noch nicht behandelt. Danach mΓΌssen in VerwaltungsrΓ€ten von Unternehmen mit mehr als 200 BeschΓ€ftigten mindestens 40 Prozent Frauen vertreten sein. Der Bundesrat ist dagegen.
Spanien: Quotenregelung seit 2007. Bis 2015 sollen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern einen Frauenanteil von 40 Prozent vorweisen. Bei QuotenerfΓΌllung werden diese Firmen bei der staatlichen Vergabe von AuftrΓ€gen bevorzugt.
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