Die Finma hat gegen elf Banker der UBS individuelle Enforcementverfahren eröffnet. Teilweise sind die darin involvierten Mitarbeiter und Manager noch heute bei der Bank beschäftigt. Die Finma will wissen, was die Betroffenen wussten und welche Schuld diese am Devisenskandal tragen – Aufsichtschef Mark Branson sprach heute
vom «schwersten Fall marktverbreiteter Manipulation» überhaupt.Unter die Lupe genommen werden Mitarbeitende aus dem Devisengeschäft – «von der Stufe Händler bis Seniormanager», wie Branson sagte. Die Ermittlungen gehen also bis auf die höchste Ebene des Investmentgeschäfts der UBS. Was könnte den Bankern in diesem Enforcement-Verfahren drohen? «Ein Berufsverbot ist eine mögliche Massnahme», so Branson. Doch aktuell stünden die Untersuchungen noch am Anfang, deshalb seien weitere Aussagen verfrüht. Zudem gilt die Unschuldsvermutung.