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Carsten Schloter wollte die Swisscom verlassen

Carsten Schloter: Schon seit längerem sah er sich nach anderen Jobs um. (Bild: Keystone)

Carsten Schloter hatte längst genug vom «Zermürbungskrieg» mit VR-Präsident Loosli. Der verstorbene Konzernchef war im Gespräch mit Headhuntern und machte sich sogar bereits Hoffnungen auf einen Job ausserhalb der Swisscom.

Von Marc Kowalsky
22.08.2013

Carsten Schloter plante die Swisscom zu verlassen. Wie Bilanz-Recherchen zeigen, wollte er am Tag vor seinem Suizid die Kündigung einreichen. Bereits seit Frühling hatte der Swisscom-CEO Kontakt zu mindestens drei Headhuntern aufgenommen.

So machte sich Schloter unter anderem Hoffnungen auf den Chefposten eines Joint Ventures zwischen  der Schweizer Velofirma BMC/Stromer, Swisscom, Google und dem amerikanischen Elektroautohersteller Tesla. Grund für seine Kündigungspläne waren die Spannungen mit Verwaltungsratspräsident Hansueli Loosli, an denen Schloter zunehmend litt.

Er sprach gegenüber einem Vertrauten von einem «Zermürbungskrieg». Die Reibereien zwischen dem CEO und seinem VR-Präsidenten drangen auch bis zur UVEK-Vorsteherin Bundesrätin Doris Leuthard vor. Sie sprach Schloter darauf an, die Intervention blieb jedoch folgenlos.

Mehr zum Thema lesen Sie in der neuen Ausgabe der BILANZ, ab Freitag am Kiosk.

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