Der erste 787-Dreamliner des US-Flugzeugbauers Boeing ist am Mittwoch in Tokio gelandet. Japans grösste Fluggesellschaft, Lufthansa-Partner All Nippon Airways (ANA), ist der erste Kunde des Langstrecken-Jets. Ihren Liniendienst beginnt der «Dreamliner» am 1. November. Ab Januar soll das Flugzeug auch auf langen internationalen Strecken eingesetzt werden - von Tokio nach Frankfurt. Zuvor dürfen Kinder aus dem am 11. März vom Mega-Erdbeben und Jahrhundert-Tsunami heimgesuchten Nordosten Japans auf Einladung von ANA zu einem Rundflug von und nach der Stadt Sendai an Bord des Jets gehen. Mit mehr als drei Jahren Verspätung hatte Boeing die erste 787 am Montag ausgeliefert.

Der Langstrecken-Jet hat nach Angaben des US-Flugzeugbauers grössere Fenster, eine weniger trockene Luft, einen angenehmeren Kabinendruck und geräumigere Gepäckfächer. Die Fluggesellschaften wiederum dürfen sich über eine satte Reichweite und den reduzierten Spritverbrauch freuen. Möglich macht das eine neuartige Konstruktion aus leichten und stabilen Karbonfasern statt Aluminium. Erzrivale Airbus will sein Konkurrenzmodell A350 erst ab Ende 2013 ausliefern .

(laf/kgh/awp)

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