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Viktor Vekselberg

Viktor Vekselberg

Viktor Vekselberg (60) hat einen langen Atem. Das zahlt sich nun aus: Dieses Jahr war das erfolgreichste, seit der gebürtige Ukrainer 2006 erstmals hierzulande mit seinen Investitionen auffällig geworden ist. Grund sind seine Schweizer Industriebeteiligungen. Diese bündelt er in der Renova Holding, die er mit einem Anteil von 90 Prozent dominiert. Sulzer, an der Renova mit 60 Prozent beteiligt ist, legte massiv an Wert zu, ebenso der Mischkonzern OC Oerlikon, die Stahlschmiede Schmolz + Bickenbach und der kleine Bauzulieferer Züblin, an denen Renova jeweils etwas über 40 Prozent hält. Da konnte es sich Vekselberg auch leisten, drei Prozent seiner Sulzer-Aktien zu verkaufen – vermutlich, um sich und dem Titel mehr Liquidität zu verschaffen. Der Preis, den er dafür löste, entspricht dem durchschnittlichen Einstandspreis, den er bei Sulzer gezahlt hatte.

Wenig Veränderungen gab es dagegen bei Renovas privaten Beteiligungen: Der angedachte Börsengang der italienischen Telematikfirma Octo – dieser hätte bis zu zwei Milliarden Dollar bringen sollen – wurde verschoben. Weiterhin in Renova-Besitz sind auch die Solarfirma Hevel, vier russische Regionalflughäfen, mehrere Minen und Metallschmelzen, der Immobilienentwickler Kortros und der grösste private Strom- und Gasversorger Russlands, T Plus. Über die Beteiligungsgesellschaft Sual Partners, an der Vekselberg eine kleine Position hält, ist er auch am weltgrössten Aluminiumkonzern Rusal beteiligt. Und dann besitzt er ja noch eine stattliche Sammlung an Fabergé-Eiern, die er aus aller Welt nach Russland zurückgebracht hat. Seither wird dem Geschäftsmann dort noch mehr Wohlwollen entgegengebracht.

 

(Stand: Dezember 2017)

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