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Viktor Vekselberg

Viktor Vekselberg

Es war kein gutes Jahr für Viktor Vekselberg. Mal wieder nicht. Seine beiden Schweizer Hauptbeteiligungen Sulzer und OC Oerlikon verloren weiter an Wert. Bei Sulzer ist das umso tragischer, als der Oligarch letztes Jahr aufgrund eines unglücklichen Übernahmeangebots ungewollt seinen Anteil auf 63,5 Prozent erhöht hat. Die verhältnismässig kleine Stahlschmelze Schmolz + Bickenbach konnte den Wertverlust nicht kompensieren.

Dass es in seinem Gesamtvermögen gegenüber letztem Jahr dennoch einen deutlichen Sprung nach oben gab, liegt also nicht daran, dass Vekselberg auf helvetischem Terrain endlich auf einen grünen Zweig gekommen wäre. Jedoch hat er erstmals einen Einblick in seine privaten Beteiligungen gegeben. Dazu gehören etwa vier russische Regionalflughäfen, mehrere Minen und Metallschmelzen, die Solarfirma Hevel, der Immobilienentwickler Kortros oder der grösste private Strom- und Gasversorger Russlands, T Plus. Dessen Chef liess der russische Präsident Wladimir Putin im Herbst ins Gefängnis stecken, ebenso wie Evgeny Olkhovik, einen langjährigen Weggefährten Vekselbergs und Fünf-Prozent-Miteigner bei Renova. Vor Februar dürften sie nicht aus dem Knast herauskommen.

Das hindert Viktor Vekselberg nicht daran, Renovas Beteiligungsportfolio weiter durchzukneten. Bei der weltgrössten Aluminiumschmelze Rusal will der 59-Jährige den Anteil von derzeit 16 Prozent bis Ende Jahr auf 33 Prozent erhöhen, und bei der italienischen Telematikfirma Octo ist für nächstes Jahr der Börsengang angedacht.

 

(Stand: Dezember 2016)

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