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Urs Schaeppi

Urs Schaeppi

Urs Schaeppi ist nicht zu beneiden. Zwar hat seine Swisscom einen im europäischen Vergleich noch immer rekordhohen Marktanteil, zwar zahlt sie weiterhin stabile Dividenden aus. Doch um im gesättigten Schweizer Telekommarkt die dafür nötigen Gewinne zu erzielen, muss Schaeppi kontinuierlich sparen (dieses Jahr 75 Millionen Franken) und dafür ebenso kontinuierlich Stellen abbauen (dieses Jahr 500). Gleichzeitig verliert die Swisscom durch die Abschaltung der Analoganschlüsse täglich 1450 Fixnetzkunden. Dass Konkurrent UPC der Swisscom die Übertragungsrechte für die Eishockeymatches in der Schweiz und für einen Teil der Bundesligaspiele wegschnappte, ist ebenfalls wenig hilfreich. Denn gleichzeitig muss die Swisscom die Chancen der Digitalisierung nutzen, die sich ihr als Platzhirsch in einem höheren Masse bieten als irgendjemand anderem. Schaeppi, seit 2013 im Amt, bleibt gefordert.

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