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Uli Sigg

Uli Sigg

Es war ein intensives, anstrengendes, aber auch grossartiges Jahr für Uli Sigg (70). Denn der China-Kenner und Kunstsammler hatte gleich mehrere Projekte zu betreuen: zwei Ausstellungen und einen Film. Erstens «Chinese Whispers», ein Mix aus Kunstwerken der M+ Sigg Collection und seiner persönlichen Sammlung, die rund 128 000 Besucher ins Kunstmuseum Bern und ins Zentrum Paul Klee lockte. Begleitet wurde die Ausstellung zweitens von Michael Schindhelms Dokumentarfilm «The Chineses Lives of Uli Sigg», der etwa zeitgleich in Schweizer Kinos lief. Parallel dazu zeigte Sigg drittens in Hongkong eine Auswahl der M+ Sigg Collection und organisierte damit zum ersten Mal überhaupt eine Ausstellung mit seiner zeitgenössischen chinesischen Kunst im Land ihres Ursprungs. «Die Reaktionen waren sehr positiv», sagt Sigg. «Natürlich hat es im Vorfeld auch Diskussionen mit den Hongkonger Behörden gegeben. Aber letztlich konnte die Ausstellung wie geplant gemacht werden.»

Es war ein Vorgeschmack auf die gut 1500 Werke umfassende M+ Sigg Collection, die der Kunstsammler China «zurückgegeben» hat und die in Hongkong bald ihr eigenes Museum bekommt. Das von Herzog & de Meuron entworfene Museum M+ soll 2019 eröffnet werden. Sigg ist zudem weiterhin Vizepräsident bei Ringier, Beirat bei der China Development Bank sowie Verwaltungsrat und Minderheitsaktionär bei der Luzerner IT-Firma Axon Active Holding. Und er investiert regelmässig in Start-ups. Unterstützt wird Sigg hierbei von seinem Neffen Manuel Salvisberg, der das Sigg Family Office mitführt.

 

(Stand: Dezember 2016)

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