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Joseph und Vicky Safra
Quelle: ZVG

Familie Safra

Die Schweiz spielt für die J. Safra Gruppe eine zunehmend wichtige Rolle. Einmal wohnt Joseph Safra (80), der Welt reichster Bankier, seit gut zwei Jahren in Crans-Montana VS, sein ältester Sohn Jacob Safra logiert derweil in Genf. Zudem wird die in Basel domizilierte Bank J. Safra Sarasin kräftig ausgebaut. 2017 stiegen die Kundenvermögen um 22 auf 170 Milliarden Franken, womit einige Konkurrenten im Heimmarkt aus­gestochen wurden. Das Wachstum ist vor ­allem Akquisitionen geschuldet. Und das Expansionstempo könnte sich laut VR-Präsident Ilan Hayim noch verschärfen: «Ein Institut mit 50 bis 100 Milliarden Franken an Kundengeldern einzukaufen, wäre für uns finanziell kein Problem», sagte er gegenüber «Bloomberg».  

Dabei steuert das Basler Geldhaus bereits heute den Grossteil an gruppenweit verwalteten Vermögen von 249 Milliarden Dollar bei. Die Safra Gruppe mit 31 000 Mitarbeitern ist ein Powerhouse. Sie besteht aus den Privatbanken J. Safra Sarasin, Banco Safra mit Sitz in São Paulo sowie Safra National Bank of New York. Das Stammhaus in Brasilien wird geleitet von David und Alberto Safra, zwei weiteren Söhnen des Patriarchen. Zum familiären Imperium gehören zudem über 200 Gewerbe- und Wohnimmobilien, beispielsweise Londons Hochhaus The Gherkin, sowie Landwirtschaftsfläche. Im Portfolio befindet sich auch eine Beteiligung am Früchtekonzern Chiquita Brands. 

Joseph Safra und Ehefrau Vicky haben sich einen Namen gemacht als Philanthropen. Über ihre Stiftungen fliesst Geld an wohltätige Organisationen. Höchst grosszügig zeigen sie sich auch gegenüber jüdischen Gemeinden, wo Synagogen sowie Schulen in Israel unterstützt werden.
 

(Stand: November 2018)

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