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Philippe Gaydoul

Familie Gaydoul-Schweri

Eigentlich wollte sich Philippe Gaydoul etwas zurückziehen im abgelaufenen Jahr: Er hatte die Strümpfe-Edelmarke Fogal verkauft, im März den Chefposten bei seinem Hauptinvestment, der Schuhkette Navyboot, abgegeben, und die Wintersportmarke Jet Set sieht er bei einer erfahrenen Managerin in guten Händen. Doch als im Herbst der Navyboot-CEO aus familiären Gründen ausfiel, musste Gaydoul wieder selber in die Hosen steigen. Es mache ihm nach wie vor Spass, sagt er, und er glaube weiterhin an seine Marken – selbst wenn der Markt für Kleidung und Schuhe brutal unter Druck steht. Aber klar, das Jubiläum zum 25-Jährigen von Navyboot habe er sich schon anders vorgestellt.

Beim Verkauf eines Sahnestücks seines Immobilien-Portfolios, des Franz-Carl-Weber-Hauses an der Zürcher Bahnhofstrasse, dürfte er dafür einen guten Schritt gemacht haben: Käufer Swiss Life sucht dringend Anlageobjekte und ist bekannt dafür, gute Preise zu zahlen. Nötig hatte der 44-Jährige den Verkauf nicht – seit die Familie 2007 den Discounter Denner, den Gaydouls Grossvater Karl Schweri gegründet und er selbst modernisiert und zu Wachstum geführt hatte, an die Migros verkaufte, bewegt sich das Familienvermögen im neunstelligen Bereich. Gaydoul und seine Mutter Denise Gaydoul-Schweri unterstützen über eine gemeinsame Stiftung medizinische Forschungsprojekte am Zürcher Kinderspital.

 

(Stand: Dezember 2016)

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