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Etienne Jornod

Etienne Jornod

Seit April ist die Trennung von Galenica vollzogen: Vifor, bisher die Pharmasparte des Konzerns, geht ihren eigenen Weg. Als Executive Chairman der Dreh- und Angelpunkt beim neuen Unternehmen ist jener Mann, der dies schon bei Galenica war: Etienne Jornod, der den Apothekendienstleister und Pharmaanbieter gross gemacht hat. Die Börse macht bislang mit: Der Kurs von Vifor Pharma konnte in den letzten Monaten deutlich zulegen. Vifor ist auf Begleittherapien für Nieren- und Herzpatienten spezialisiert. Stark ist das Unternehmen auch bei intravenös verabreichten Eisenpräparaten, wo der Marktanteil nach eigenen Angaben bei rund 47 Prozent liegt. So sorgte ein einziges Produkt aus diesem Segment, das Präparat Ferinject, mit fast 200 Millionen Franken Umsatz im ersten Halbjahr für rund 30 Prozent der Verkäufe. Jornods Ziele bleiben ambitiös: Bis 2020 soll Vifor die Umsatzgrenze von zwei Milliarden Franken überschreiten.
Auch wenn er die Trennung von Galenica selber umgesetzt hat, so war der Abschied von der Firma, für die er fast 40 Jahre lang tätig war, doch nicht leicht, wie er die Presse wissen liess. «Ich habe meine Firmen-Kreditkarte zerschnitten, meine Schlüssel der Personalchefin abgegeben, den Leuten Ciao gesagt – und weg», so Jornod in der «Basler Zeitung». «Seither bin ich nie mehr dort gewesen. Das ist für mich der einzige Weg, mit dieser sehr emotionalen Trennung umgehen zu können.» Seit vier Jahren amtet Jornod auch als Präsident der NZZ-Mediengruppe, wobei sich der gebürtige Romand vorgenommen hat, das Zürcher Medienhaus in die digitale Zukunft zu führen.

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