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Die Wirtschaftsprofessorin warnt vor den Folgen der US-Politik unter Trump 2.0 und erklärt, was das für den Rest der Welt bedeutet.
Wirtschaftsprofessorin Beatrice Weder di Mauro hat in ihrer Laufbahn diverse Krisen untersucht. Sie war auch Mitglied der Expertengruppe «Bankenstabilität» des Bundes zur CS-Krise.
Philippe RossierDie Ökonomenzunft hat bisweilen den Ruf, sich im akademischen Elfenbeinturm zu verkriechen und den Bezug zur Praxis und der Aktualität zu vernachlässigen. Beatrice Weder di Mauro gehört da sicher nicht dazu. Die schweizerisch-italienische Ökonomin hat soeben ein Buch über den Beginn der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump herausgegeben. Die Handelszeitung hat die Genfer Professorin bei ihrem Besuch in Zürich zum Gespräch getroffen.
Als Leiterin des Centre for Economic Policy Research kann ich mich auf ein Netzwerk von ausgezeichneten Ökonomen stützen, die auch kurzfristig bereit sind, fundierte Einschätzungen und Analysen einzubringen. Das war auch in diesem Frühling der Fall, als sich abzuzeichnen begann, dass wir es hier mit einer ausgewachsenen Krise des Systems zu tun haben. Ich habe Simon Johnson, Gary Gensler und Ugo Panizza kontaktiert, um einen «Real Time Economics»-Band herauszugeben. Wir arbeiten bereits an einem Update.
Trump 2.0 ist unerwartet viel radikaler als Trump 1.0. Beobachter gingen davon aus, dass vieles von dem, was gesagt wurde, nicht ganz so heiss gegessen würde. Stattdessen wird es sogar nochmals kräftig aufgekocht und sehr viel heisser serviert.
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