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Erfolg neben dem Platz

Diese Fussballerin verdient mehr mit Social Media als mit Kicken

Alisha Lehmann nutzt soziale Medien geschickt zur Selbstvermarktung. Mit fast 17 Millionen Instagram-Followern übertrumpft sie die Männer.

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<p>Alisha Lehmann verdient mit ihren Social-Media-Aktivitäten auch neben dem Fussballplatz gutes Geld.</p>

Alisha Lehmann verdient mit ihren Social-Media-Aktivitäten auch neben dem Fussballplatz gutes Geld.

imago/Bildbyran

Wie gross der Geldgraben zwischen Frauen und Männern im Spitzenfussball ist, veranschaulicht der letztjährige Doppeltransfer zwischen Aston Villa und Juventus Turin: Die Bernerin Alisha Lehmann wechselte für eine Ablöse von 50'000 Euro zu den Bianconeri. Für ihren damaligen Freund, den Brasilianer Douglas Luiz, bezahlte Juve 50 Millionen – tausendmal so viel.

Laut «Sports Illustrated» soll Lehmann bei Aston Villa 200'000 Euro im Jahr verdient haben. In dieser Grössenordnung dürfte sich auch das Gehalt in Turin bewegen. Lehmann könnte also gut vom Sport leben. Das ist im Frauenfussball die Ausnahme, und auch Lehmann hat am Anfang ihrer Karriere bei YB nicht damit gerechnet.

Sie hat deshalb schon früh andere Kanäle genutzt, um ihre Skills zu vermarkten. Nachdem ein Video, in dem sie im Bikini einen Ball jonglierte, in den sozialen Medien viral gegangen war, baute sie sich über die Jahre eine Fanbasis auf, die weit über die Fussballinteressierten hinausgeht. Sie hat unterdessen fast 17 Millionen Follower auf Instagram, mehr als Roger Federer. Es wird geschätzt, dass sie als Influencerin pro Post über 20'000 Franken verdient.

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Peter Rohner
Peter Rohner

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