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Die Gebrüder Kamprad haben keinen Zugriff auf die Ikea-Milliarden

Der Möbelgigant bleibt für Aussenstehende ein Rätsel: Ikea gehört sich selbst und ist nicht durchschaubar. Doch das ist so gewollt.

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<p>Die Kamprad-Brüder sind noch verschwiegener als ihr Vater: Jonas, Peter und Mathias Kamprad (v.l.).</p>

Die Kamprad-Brüder sind noch verschwiegener als ihr Vater: Jonas, Peter und Mathias Kamprad (v.l.).

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Ikea ist mit 162’000 Beschäftigten und einem Umsatz von 39,6 Milliarden Euro weltgrösster Möbelhändler. Doch die Gruppe ist blickdicht verschraubt und für Externe nicht durchschaubar – höchst gewollt. Zudem gehört der Konzern, der einen Wert von Dutzenden Milliarden Franken repräsentiert, nicht Aktionären oder anderen Personen – sondern sich selbst, was in Sachen Steuern bestimmt nicht nachteilig ist. Absurd? Absurd! Am Firmengeflecht wird weiterhin fleissig herumgeschraubt.

Die Söhne von Ingvar Kamprad (1926–2018), Peter (61), Jonas (59), und Mathias (56), jedenfalls hätten auf die Gelder keinen Zugriff mehr, so wurde BILANZ versichert. Ihnen gehöre einzig die Firmengruppe Ikano, die in den Branchen Datenanalyse, Finanzgeschäfte, Versicherungen, Industrieproduktion und Immobilien tätig ist sowie mehrere Shoppingcenter betreibt. Doch trotz der Trennung wird zwischen den beiden Firmengruppen munter gedealt. So hat im Vorjahr Ikano die Ikano Bank AB an Ingka verkauft, den Betreiber der Ikea-Läden. Selbstverständlich wurde kein Verkaufspreis genannt. Die Kamprad-Brothers sind noch verschwiegener als ihr Vater.

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