Schnitzel, Sachertorte, Donau: Laut einer Studie lebt es sich in Wien nach wie vor weltweit am besten - gefolgt von Zürich. Zwei andere Schweizer Städte sind ebenfalls unter den ersten Zehn zu finden.
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In diesen Städten ist die Lebensqualität am höchsten:Wiener geniessen die höchste Lebensqualität der Welt - zum achten Mal in Folge besetzt Österreichs Hauptstadt Wien in der Rangliste den Spitzenplatz. Flickr/CC/Thomas FabianRMSAuch in Zürich ist das Leben angenehm: Die Limmatstadt rangiert auf Platz zwei.Flickr/CC/Mike KnellRMSAuckland in Neuseeland bekommt die Bronzemedaille. Flickr/CC/SiyamalanRMSGenf liegt auf Platz acht. Flickr/CC/Christian BortesRMSBasel wird erstmals beurteilt - und hat es prompt auf den zehnten Platz geschafft.KeystoneRMSMontevideo ist die lateinamerikanische Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Für Fleischesser ist die uruguayische Metropole womöglich sogar die beste Stadt der Welt - hier die Auslage im berühmten «Mercado del Puerto».Flickr/CC/John WalkerRMSWeniger angenehm ist das Leben in Bangui. Die Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik rangiert auf dem zweitletzten Platz.Flickr/CC/Afrika ForceRMSNoch schlechter klassiert ist Bagdad. Iraks Hauptstadt ist aus Sicht von Mercer die Stadt mit der tiefsten Lebensqualität weltweit.Flickr/CC/Tadaram Alasadro MaradasRMS
An der Spitze nichts Neues: Zürich ist weiterhin die Stadt mit der zweithöchsten Lebensqualität weltweit. Am besten lebt es sich in Wien. In den Top Ten sind zwei weitere Schweizer Städte vertreten.
Die österreichische Hauptstadt steht seit acht Jahren ununterbrochen zuoberst auf dem Index, dessen 19. Version das globale Beratungsunternehmen Mercer am Dienstag veröffentlichte. Hinter dem Zweitplatzierten Zürich folgen Auckland, München, Vancouver, Düsseldorf und Frankfurt.
Wo wenig gestohlen und gut erholt wird
Genf ergatterte den achten Platz, Basel, das erstmals bewertet wurde, teilt sich hinter Kopenhagen mit Sydney die Position zehn. Auch die Bundeshauptstadt Bern ist an 14. Stelle auf der Liste zu finden.
Insgesamt wurden 231 Grossstädte miteinander verglichen. Zur Beurteilung der Lebensqualität wurden für jede Stadt 39 Kriterien aus der Sicht von Mercer-Mitarbeitern herangezogen, die ins Ausland entsandt worden sind. Bewertet wurden etwa Kriminalität, politische Stabilität, Gesundheitssystem, Ausbildung, Entsorgung, ÖV, Erholung oder Klima.
Metropolen abgeschlagen
Die europäischen Städte würden noch immer eine Lebensqualität bieten, die mit zu den besten auf dem Planeten zählten, heisst es in der Studie. «Sie behalten ihren Ruf als attraktive Destinationen sowohl im Bezug auf die Ansiedlung wirtschaftlicher Tätigkeiten als auch für die Entsendung von ausländischen Mitarbeitenden.»
Metropolen wie London, Paris, Tokio und New York schafften es nicht in die Top 30. Sie hatten das Nachsehen gegenüber deutschen, skandinavischen, kanadischen, neuseeländischen und australischen Städten.
Singapur – Spitzenreiter bei der Infrastruktur – kam als bestplatzierte asiatische Stadt auf Rang 25, in den USA lebt es sich am besten in San Francisco (29) und in Afrika ist Durban (87) die Metropole mit der höchsten Lebensqualität.
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Iraks Hauptstadt ganz hinten
Im Keller des Klassements finden sich Damaskus (225), Haitis Hauptstadt Port-au-Prince (228), Sanaa im Jemen (229) und als Schlusslicht Bagdad (231).
Bei multinationalen Unternehmen und Organisationen geniesst die Studie von Mercer grosse Aufmerksamkeit. Diese machen davon unter anderem abhängig, was sie ihren Expats an Gehältern und materiellen Entschädigungen mit auf den Weg geben.
(sda/ccr)
Sehen Sie in der Bildergalerie unten, in welchen Kantonen Schweizer am günstigsten wohnen:
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Die CS hat analysiert, in welchen Wohnkantonen das Leben besonders teuer oder günstig ist:In Uri bleibt für duchschnittliche Schweizer Haushalte am meisten verfügbares Einkommen nach Abzug von Abgaben und Fixkosten. Der Innerschweizer Kanton punktet mit tiefen Steuern und günstigen Krankenkassenprämien. Auch das Wohnen ist günstig, und Pendelkosten lassen sich im grossen Mass von den Steuern abziehen.RMSGlarus ist auf dem zweiten Platz. Damit verteidigt der Kanton seinen Rang aus der Studie von 2011.RMSObwalden ist auf dem dritten Rang. In der Studie von 2011 war der Kanton noch auf Platz vier hinter dem Thurgau platziert – jetzt haben sie die Plätze getauscht.RMSDie Waadt ist auf dem drittletzten Platz (hier der Kantonshauptort Lausanne).RMSBasel ist auf dem zweitletzten Rang klassiert.RMSDer Kanton Genf ist das Schlusslicht. Der Kanton hat aus finanzieller Sicht mehrere Nachteile: So sind die Steuern hoch, und auch die Krankenkassenprämien und Wohnkosten fallen höher aus als anderswo. Ein Vorteil sind hingegen die tiefen Kosten für die Kinderbetreuung.Bilder: KeystoneRMS