Durch den Börsengang 2011 wurde eine Reihe von Glencore-Managern auf einen Schlag steinreich.
Allen voran Glasenberg. In der letzten Reichstenliste der BILANZ wurden ihm fünf bis sechs Milliarden Vermögen zugestanden. Also etwa ein Viertel davon, was der ganzen Migros-Familie in einem Jahr in die Kassen gespült wird. Aus der Fusion der beiden Rohstoff-Riesen Xstrata und Glencore
ging Glasenberg als Sieger hervor: Er blieb im monatelangen Poker hart wie Titan, verteidigte seine Rolle als CEO und sorgte dafür, dass mehrheitlich Glencore-Leute an der Spitze des neuen Konzerns sitzen. Glasenberg hat hierzulande Wurzeln geschlagen: Seit zwei Jahren hat der öffentlichkeitsscheue Südafrikaner den roten Pass. Er wohnt in Rüschlikon, sehr zur Freude der dortigen Steuerzahler.