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Uhren: Auf Zeus' Spuren

Den «ältesten Rechner der Welt» würdigt Hublot mit einem besonderen Uhrwerk.

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Pierre-André Schmitt

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Viel ist nicht mehr vorhanden vom ­Instrument, das 1901 vor der griechischen Insel Antikythera geborgen wurde und aus dem Jahr 87 vor Christus stammen soll: Der Mechanismus, der verschiedene Sonnen- und Mondzyklen akkurat anzeigen konnte, ist in einem schlechten ­Zustand. Doch jetzt kommt der sensationelle Fund zu neuen Ehren: Hublot-Forschungsleiter Mathias Buttet legt eine auf Uhrwerkgrösse reduzierte Hommage an das antike Instrument vor. Angezeigt werden unter anderem der Kalender der Panhellenischen Spiele, der ägyptische Kalender, die Stellung der Sonne in den Konstella­tionen des Horoskops, die Mondphasen sowie das Sternenjahr. Dazu gibt es den kallippischen, den Meton-, den Saros- und den Exeligmos-Zyklus. Vom Werk gibt es drei Exemplare: Eines wird ­versteigert, eines kommt ins Athener Archäologie-Museum und eines ins Hublot-­Museum.

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