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Die traditionellen Zürcher Frühjahrsauktionen mit Schweizer Kunst bieten jeweils einen guten Überblick über mehr als 200 Jahre Schweizer Kunstentwicklung.
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Am 4. Juni ist bei Sotheby’s ebenfalls Schweizer Kunst angesagt. Das 19. Jahrhundert ist mit einem Porträt eines blonden Mädchens mit Zopf von Albert Anker vertreten (Schätzpreis 400000 bis 600000 Franken) sowie mit zwei schönen Seeansichten von Alexandre Calame und Robert Zünd. Cuno Amiet, Giovanni und Augusto Giacometti, Félix Vallotton und Ferdinand Hodler dominieren die klassische Moderne. Von Hodler werden zwei imposante Berglandschaften angeboten: Das frühere Gemälde von 1907 zeigt eine Engadiner Ansicht mit dem Champfèrsee (Schätzpreis 3,5 bis 4 Millionen Franken), von dem der Künstler nur wenige Darstellungen gemalt hat. Das spätere Werk von 1915 stellt die Gegend bei Montana in kräftigen Farben dar und soll 3,8 bis 4,8 Millionen Franken einspielen.
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