Verlierer Fiat Chrysler
Ein Grund zum Zittern ist das für Volkswagen aber nicht, wie Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer, Chef des Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen erklärt. Die schwächelnde Kernmarke VW soll bis 2020 die Rendite auf vier Prozent etwa verdoppeln. Markenchef Herbert Diess will das vor allem mit einem Personalabbau erreichen. «Wenn Wolfsburg seine Kosten in Ordnung bringt, sind sie gut unterwegs, egal was Peugeot/Opel machen», sagt Dudenhöffer.
Als Verlierer gilt dagegen Fiat Chrysler. Dessen
Chef Sergio Marchionne redete in der Vergangenheit angesichts der hohen Ausgaben für Investitionen, zu denen alle Autobauer wegen der Trends zu Elektroautos und Digitalisierung gezwungen sind, Fusionen das Wort und machte GM Avancen - ohne Erfolg. «Für Fiat Chrysler ist es ein Rückschritt – ein möglicher Konsolidierungspartner ist jetzt abhanden gekommen», sagt Warburg-Analyst Tonn.