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Multimillionär Plein kleidet den HC Lugano ein

Modische Unterstützung für den HC Lugano: Designer Philipp Plein sorgt während zwei Jahren dafür, dass die Spieler aus dem Tessin auf dem Eis eine gute Figur machen.

Julia Fritsche

Das sind die Reichsten der Kantone 2016:Waadt: Familie KampradDie Familie Kamprad hält seit 15 Jahren ununterbrochen die Spitze der 300 Reichsten. Die Ikea-Möbelhändler haben 2016 ihr Vermögen um gut 1 Milliarde Franken vermehrt und besitzen nun 45 bis 46 Milliarden. Firmengründer Ingvar Kamprad lebt zwar wieder in Schweden, doch seine drei Söhne Jonas, Peter und Mathias Kamprad (v.l.), die heute das Unternehmen leiten, besitzen den Schweizer Pass.
Sankt Gallen: Jorge LemannDie Übernahme von SABMiller durch AB InBev war harziger als erwartet. Auch der Aktienkurs des Brauriesen hat Hauptaktionär Jorge Lemann zuletzt keine Freude gemacht. Besser läuft es bei den Beteiligungen, die der 77-jährige Brasilien-Schweizer zusammen mit zwei Partner mit der Investmenfirma 3G Capital hält. In der Endabrechnung ging es dennoch abwärts auf 27 bis 28 Milliarden Franken.
Basel-Stadt: Familien Hoffmann und OeriMit Luc Hoffmann ist im Sommer der letzte Vertreter der dritten Erbengeneration von Roche gestorben. Sein Sohn, André Hoffmann (Bild), übernahm die Rolle des Familiensprechers. Mit Cousin Andreas Oeri vertritt er den Clan im Roche-VR. Dort laufen die Geschäfte durchwachsen. Die Aktien zeigen klar nach unten und das Familienvermögen sank um gut 2 Milliarden Franken auf 23 bis 24 Milliarden Franken.Michele Limina
Zug: Familie BrenninkmeijerInternetanbieter à la Amazon machen traditionsreichen Textilfinalisten wie C&A das Leben schwer. Obwohl der Umsatz auf dem wichtigsten Markt Deutschland zuletzt einbrach, hält die weitverzweigte Familie noch immer 15 bis 16 Milliarden Franken. Das glamouröseste Paar des Clans: Albert Brenninkmeijer (Bild), seit Sommer 2012 Herr der 100 helvetischen C&A-Verkaufshäuser, und seine Ehefrau wohnen seit kurzem in Hongkong.
Genf: Hansjörg WyssEr steckt Millionen in Demokratieförderung und betätigt sich in der Schweiz als Kunstmäzen, trotzdem wird Hansjörg Wyss reicher und reicher. Das verdankt er vorallem seinem Aktienpaket an Johnson & Johnson, das er seit dem Verkauf von Synthes hält. 13 bis 14 Milliarden Franken Vermögen stehen dieses Jahr zu Buche.
Ernesto Bertarelli und seine Frau Kirsty, Ex-Serono
Graubünden: Charlene de Carvalho-HeinekenDank der Übernahme von SABMiller durch den Branchenprimus AB InBev arbeitet sich Heineken auf den zweiten Platz in der Bierwelt vor. Auch sonst war 2016 ein gutes Jahr für den Bierbrauer – das Premiumbier dürfte die 30-Millionen-Hektoliter-Marke knacken – und die Frau hinter dem Bier: Charlene de Carvalho-Heinekens Vermögen legte neu auf 11 bis 12 Milliarden Franken zu.
Nidwalden: Familien Schindler, BonnardTäglich stehen eine Million Menschen in oder auf einem Schindler-Transportgerät und mit Partnern arbeitet das Familienunternehmen aus dem Luzernischen am Internet der «Elevators and Escalators»: Die Erfolgsgeschichte bringt den beteiligten Familien unter Patron Alfred Schindler (Bild), der 2017 das Präsidium abgeben wird, 10 bis 11 Milliarden Franken ein - mehr noch als im letzten Jahr.
Wallis: Patrick Drahi Patrick Drahi verdient sich sein Vermögen von 9 bis 10 Milliarden Franken im Bereich Telekommunikation. Über seinen Kommunikationskonzern Altice ist er unter anderem am französischen Mobile- und Kabelnetzbetreibers Numeri-cable-SFR beteiligt.KFlickr/CC
Fribourg: Familie LiebherrHans Liebherr kehrte wegen drohender Erbschaftssteuern Ende der 70er-Jahre Deutschland den Rücken und zog nach Bulle in den französischsprachigen Teil der Schweiz. Von dort aus dirigieren seine Kinder Willi und Isolde mit ihren teilhabenden Nachkommen den Weltkonzern Liebherr - und das höchst erfolgreich. Ihr Vermögen summiert sich auf 9 bis 10 Milliarden Franken.PR
Zürich: Familie JacobsDie aus Norddeutschland stammenden Jacobs (im Bild Stammhalter Andreas Jacobs) sind eine der wichtigsten Unternehmerfamilien der Schweiz. Sie halten mit 69 Prozent die Mehrheit am Kakao- und Schokoladeproduzenten Barry Callebaut. Ihr Vermögen:  8 bis 9 Milliarden Franken.
Schwyz: Klaus-Michael KühneDer gebürtige Hamburger ist mit dem von ihm beherrschten Transportkonzern Kühne + Nagel International zu gewaltigem Reichtum gelangt, das sich heute auf 8 bis 9 Milliarden Franken summiert. Mit Finanzspritzen in Millionenhöhe griff er in der Vergangenheit regelmässig dem krisengeplagten Hamburger Fussballverein HSV unter die Arme. Zudem ist er im Hotelbusiness enagiert.
Luzern: Erben HaefnerMartin Haefner investiert mit dem grössten  Autoimporteur des Landes Amag in neue Mobilitätsformen wie Sharoo und Catch a Car von Mobility. Denn neben VW verzeichnen auch andere Amag-Marken wie Audi, Skoda oder Seat rückläufige Verkäufe. Stabil blieb der zweite grosse Vermögenswert von Haefner und seiner Schwester Eva-Maria Bucher-Haefner: die Beteiligung am US-Softwarekonzern CA. Das Vermögen der Erben summiert sich insgesamt auf 7 bis 8 Milliarden Franken.
Thurgau: Familie August von FinckAugust Baron von Finck lebt seit Langem auf Schloss Weinfelden. Er bestimmt mit den Söhnen August III. François, Maximilian Rudolf und Luitpold Ferdinand die Geschicke eines grosses Beteiligungsvermögens, zu dem die Mövenpick-Gruppe, der Warenprüfkonzern SGS und der Industriebetrieb Von Roll zählen. Das zahlt sich aus: Die Familie besitzt 4,5 bis 5 Milliarden Franken.
Aargau: Familie HayekEs war kein gutes Jahr für die Familie Hayek (im Bild Nick und Schwester Nayla), was die Finanzen angeht. Das Ziel, den Umsatz der Swatch Group erstmalig über 10 Milliarden Franken zu hieven, hat man weit verfehlt. Und der Börsenwert des Uhrenkonzerns hat gut ein Fünftel verloren. Mit 4 bis 4,5 Milliarden Franken Vermögen lässt sich ihr Konto dennoch gut sehen.
Tessin: Familie PerfettiMit Süssigkeiten verdient die italienische Familie Perfetti ihr Geld. 2016 kommen sie damit auf 4 bis 4,5 Milliarden Franken. Ihr Süsswarenriese Perfetto Van Melle produziert und vertreibt Marken wie Vivident, Mentos oder Chupa Chups höchst erfolgreich. Von der Familie selbst gibt es kaum Bilder. PR
Basel-Land: Rudolf MaagRudolf Maag hat sich ein Vermögen in Höhe von 2 bis 2,5 Milliarden Franken aufgebaut. Die gewichtigsten Positionen im Portfolio des Metzgersohns und Ehrendoktors der Universität Basel sind seine Anteile von 4,8 Prozent an Actelion und 12,2 Prozent an Straumann. Überdies hält er 5,4 Prozent an Implenia, 14 Prozent an Mikron (Bild) und er ist Miteigner des Fünfsternehotels Le Grand Bellevue in Gstaad.
Solothurn: Familie MathysFamilie Mathys verdankt ihr Vermögen von 1,5 bis 2 Milliarden Franken dem Geschäft mit der Produktion künstlicher Gelenkersatzteile. CEO und Verwaltungsratspräsident ist Hugo Mathys (rechts im Bild, daneben Bruder Robert), doch die dritte Generation ist mit Livio und Roger Mathys bereits vertreten.PR
Appenzell Innerrhoden: Familie Hans HuberDie Börse gibt, die Börse nimmt – zurzeit gilt Ersteres für das Portfolio der Huwa, wo die Familie des SFS-Gründers Hans Huber ihre Beteiligungen am Rheintaler Technologieunternehmen von 27,6 Prozent sowie die Anteile an Coltene, Gurit, Schlatter und Huber + Suhner bündelt. Der Buchwert aller Beteiligungen liegt bei 1 Milliarde Franken. Ihr Vermögen summiert sich auf 1 bis 1,5 Milliarden Franken.
Glarus: Familien Auer, Spoerry, SchmidheinyDie Familien Auer, Spoerry, Schmidheiny sind in den Bereichen Maschinenbau und Konsumgüter tätig. Am Industriekonglomerat Conzzeta halten die Familien einen Stimmanteil von mittlerweile noch 51 Prozent. Damit kommen sie auf ein Vermögen von 600 bis 700 Millionen Franken. Im Bild: Jacob Schmidheiny.
Obwalden: Familie HippNachwuchs in aller Welt beschert der Familienfirma Hipp am Stammsitz in Sachseln seit Generationen prosperierende Geschäfte. Mit Bébénahrung und einem wachsenden Sortiment an Pflegeprodukten für Kinder kann der promovierte Jurist und Kunstprofessor Claus Hipp (Bild) als Clanchef üppige Zunahmen addieren. Insgesamt beistzen sie 600 bis 700 Millionen Franken.PR
Schaffhausen: Giorgio BehrDas Vermögen von Giorgio Behr basiert auf Industriebeteiligungen. Diese sind akutell 400 bis 450 Millionen Franken wert. Bei seiner BBC Behr Bircher Cellpack Group konzentriert er sich auf das VR-Präsidium, die operative Leitung hat er vor über einem Jahr abgegeben.
Appenzell Ausserrhoden: Dölf FrühDölf Früh wäre der Öffentlichkeit wohl kaum bekannt, wäre der Unternehmer nicht Präsident des FC St. Gallen. Zudem managt der 64-Jährige mit einem Vermögen in Höhe von 100 bis 150 Millionen Franken zahlreiche Real-Estate-Projekte und Immobilien. Reich geworden ist der Bauernsohn Ende 2007 mit dem Verkauf der Media Swiss Group mit 400 Mitarbeitern an Ringier.Bilder: Keystone
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Die neue Eishockey-Saison beginnt erst im September, der HC Lugano kann sich aber bereits jetzt Hoffnung auf einen Titel machen: Als stylischste Mannschaft. Denn ihre Trikots entwirft für zwei Jahre Designer Philipp Plein. Das Modelabel des Deutschen ist neuer Gold Sponsor und offizieller Modepartner des HCL.
Bereits in den kommenden Freundschaftsspielen können Fans den Vorsaison-Dress der Luganesi im Plein-Look bewundern und diese später gar ersteigern. Wie erste Bilder zeigen, können Traditionalisten aufatmen. Die Farben Schwarz, Weiss und Gelb bleiben dem Klub erhalten. Der Adler auf der Brust kommt aber im typischen Plein-Look daher.

Zwei Luganesi finden sich

Spieler und Management werden auch neben dem Eis Philipp-Plein-Kleidung tragen. Wie der Klub auf seiner Webseite schreibt, sollen die Anzüge Sportlichkeit und Eleganz verbinden. Zudem wurde im Rahmen des Zweijahresvertrags vereinbart, dass die VIP-Lounge im Heimstadion in «Plein Sport on the Rocks» umbenannt wird.
Das Engagement Pleins für den Klub aus Lugano ist kein Zufall, wie der Designer im offiziellen Statement erklärt: «Als Schweizer Marke mit Sitz in Lugano ist das Partnership mit dem historischen Eishockeyklub der Stadt Lugano eine natürliche Vereinigung auf verschiedenen Ebenen.» Für seine Marke verspricht sich Designer eine erhöhte Anerkennung und Bekanntheit in der Region.

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Reich und reicher

Bekannt und erfolgreich ist der Designer längst. Philipp Plein hat sich mit Mode ein Vermögen erarbeitet. In der jüngsten «Bilanz»-Rangliste der 300 Reichsten in der Schweiz wird der Deutsche auf 150 bis 200 Millionen Franken geschätzt. Damit rangiert er aber vorerst auf den hinteren Plätzen des Rankings.
Weiter vorne ist dagegen Familie Mantegazza klassiert – mit einem Vermögen von 2 bis 2,5 Milliarden Franken. Die Familie verdient ihre Milliarden mit Geschäften in der Reise- und Immobilienbranche. Ausgegeben wird das Geld aber unter anderem auch für den HC Lugano – Vicky Mantegazza amtet seit 2011 als Präsidentin des Klubs.

Trumps Tochter unter den Fans

Gut möglich, dass Philipp Plein in den kommenden Jahren im Ranking der «Bilanz» näher zu den Mantegazzas aufschliesst. Der 39-jährige und sein Label geben weiter Vollgas. Erst vergangene Woche eröffnete er drei neue Geschäfte – in London, Paris und Amsterdam.
Bei Promis ist der Designer längst eine Hausmarke. Im Februar präsentierte er seine neue Kollektion erstmals in den USA. Seinem Ruf folgten Grössen wie die Schwestern Nicky und Paris Hilton, Madonna, Kylie Jenner und sogar Tiffany Trump, die jüngste Tochter des US-Präsidenten.

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Die zehn Reichsten der Schweiz 2016:
Die Top Ten der 300 Reichsten:Rang 10: Gérard WertheimerAls Eigentümer der französischen Luxusikone Chanel haben die Gebrüder Gérard (Bild) und Alain Wertheimer mit Parfums, Haute Couture, Taschen und Schmuck Milliarden verdient. Die Branchenkrise hat zwar inzwischen auch Chanel eingeholt, dennoch behauptet sich der in Genf wohnhafte Gérard mit 10 bis 11 Milliarden Franken in den Top Ten.Pierre Suu/Pix4u
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Rang 8: Charlene de Carvalho-HeinekenDank der Übernahme von SABMiller durch den Branchenprimus AB InBev arbeitet sich Heineken auf den zweiten Platz in der Bierwelt vor. Auch sonst war 2016 ein gutes Jahr für den Bierbrauer – das Premiumbier dürfte die 30-Millionen-Hektoliter-Marke knacken – und die Frau hinter dem Bier: Charlene de Carvalho-Heinekens Vermögen legte neu auf 11 bis 12 Milliarden Franken zu.Keystone
Rang 7: Viktor VekselbergEs war kein gutes Jahr für Viktor Vekselberg. Mal wieder nicht. Seine beiden Schweizer Hauptbeteiligungen Sulzer und OC Oerlikon verloren weiter an Wert. Dennoch stieg das Vermögen des Russen auf 12 bis 13 Milliarden Franken. Erstmals nämlich hat Vekselberg einen Einblick in seine privaten Beteiligungen gegeben, darunter vier russische Regionalflughäfen, Minen und vieles mehr.Flickr/CC
Rang 6: Familie BertarelliAuch nach dem Verkauf des Familienunternehmens Serono sieht sich Ernesto Bertarelli (im Bild mit Ehefrau Kirsty) als Unternehmer. Mit Boston Pharmaceuticals baut er etwa eine 600 Millionen schwere Brücke zwischen Forschung, Produktion und Firmenbeteiligung. Seine Schwester Dona dagegen investiert weiter in edle Gasthäuser. Zusammen besitzen sie 12 bis 13 Milliarden Franken.Keystone
Rang 5: Hansjörg WyssEr steckt Millionen in Demokratieförderung und betätigt sich in der Schweiz als Kunstmäzen, trotzdem wird Hansjörg Wyss reicher und reicher. Das verdankt er vorallem seinem Aktienpaket an Johnson & Johnson, das er seit dem Verkauf von Synthes hält. 13 bis 14 Milliarden Franken Vermögen stehen dieses Jahr zu Buche.Keystone
Rang 4: Familie BrenninkmeijerInternetanbieter à la Amazon machen traditionsreichen Textilfinalisten wie C&A das Leben schwer. Obwohl der Umsatz auf dem wichtigsten Markt Deutschland zuletzt einbrach, hält die weitverzweigte Familie noch immer 15 bis 16 Milliarden Franken. Albert Brenninkmeijer (Bild), seit Sommer 2012 Herr der 100 helvetischen C&A-Verkaufshäuser, und seine Ehefrau wohnen seit kurzem in Hongkong.Keystone
Rang 3: Familien Hoffmann und OeriMit Luc Hoffmann ist im Sommer der letzte Vertreter der dritten Erbengeneration von Roche gestorben. Sein Sohn, André Hoffmann (Bild), übernahm die Rolle des Familiensprechers. Mit Cousin Andreas Oeri vertritt er den Clan im Roche-VR. Dort laufen die Geschäfte durchwachsen. Die Aktien zeigen klar nach unten und das Familienvermögen sank um gut 2 Milliarden Franken auf 23 bis 24 Milliarden Franken.Michele Limina
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