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Konferenz Liberales Institut: Von Freiheit und Gleichheit

LI-Konferenz «Gerechtigkeit durch Umverteilung?», 29.  März 2010, Zunfthaus zur Waag, Zürich.

Susanne Mühlemann

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Ob wegen Rekordsalären oder Steuerflucht, der Begriff Gerechtigkeit steht in der öffentlichen Debatte. Wenn im Rahmen des LI «im Dienste der Freiheit» diskutiert wird, dann wird hinter das Thema «Gerechtigkeit durch Umverteilung» ein grosses Fragezeichen gesetzt. Die Ökonominnen Katja Gentinetta und Karen Horn haben sich mit einer Neujustierung von Freiheit und Gleichheit beschäftigt, «wegen eines erschreckenden Stimmungswandels durch die Finanzkrise, wobei der Kapitalismus als grundsätzlich ungerecht und instabil dargestellt wurde», so Horn. Klar ist für sie, dass die Politik kein effizientes System kreieren kann, weil es in der Politdiskussion immer um grösstmögliche Gleichheit geht. Die Autorinnen halten sich lieber an die Prinzipien des politischen Philosophen John Rawls, nach dem in einem gerechten Rechtsgleichheit zwingend, Chancengleichheit erstrebenswert, Ergebnisgleichheit aber nicht zu rechtfertigen ist.

Information: 5–6
Networking: 4–5
Unterhaltung: 4–5
Börsenkapital: 5

Weitere Informationen zu diesem Anlass: Liberales Institut.

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