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Rennen

Klassiker: Gelackmeierte am Klausen

Der Mercedes Silberpfeil war die Sensation am diesjährigen Klausenrennen. Möglich machte es die Uhrenmarke IWC.

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Es gab Triumphe am Klausenrennen Ende September – aber es spielten sich auch Dramen ab. Etwa als ein tschechischer Motorradfan mit seiner alten Ariel plötzlich nicht mehr starten konnte. Bis kurz vor dem Startschuss war die alte Maschine mit der Startnummer 82 bestens gelaufen. Doch als es wirklich um die Wurst ging, ging gar nichts mehr – alles Zureden und Schrauben half nichts. Der Motor blieb stumm.

Tags darauf klappte es dann doch noch. Und Freunde des historischen ­Motorsports kamen so oder so voll auf ihre Rechnung. Vor allem, weil der fantastische Silberpfeil von Mercedes am Start war.

Laut Legende war das ursprünglich weiss gestrichene Fahrzeug am 3. Juni 1934 nicht zum Rennen am Nürburgring zugelassen worden, weil es 751 statt der zugelassenen 750 Kilogramm wog. «Jetzt sind wir aber die Gelackmeierten», schrie Rennleiter Alfred Neubauer ausser sich.

Gelackmeierte? Lack? Lösung! Man kratzte in letzter Minute die Farbe vom Wagen und erreichte so das reglemen­tarische Gewicht.

Dafür, dass die Acht-Zylinder-Legende auf die Startlinie in Linthal zuhinterst im Glarnerland kam, sorgte Linus Fuchs, ­Managing Director von IWC Schweiz. Er reiste nach Deutschland und überzeugte die Verantwortlichen bei ­Mercedes, den Wagen zur Verfügung zu stellen. Sein Hauptargument: Vor genau 79 Jahren hatte Rudolf «Karratsch» ­Caracciola am Klausen die Rekordzeit ­gefahren.

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Zum Anlass gibt es von der Schaff­hauser Uhrenmarke IWC eine Ingenieur Chronograph Silberpfeil. Natürlich in limitierter Auflage. 

 

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Pierre-André Schmitt
Pierre-André Schmitt

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