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Image-Studie

Deutschland hat dank Trump das beste Image der Welt

Eine neue Studie zeigt: Deutschland hat weltweit das beste Image. Auch die Schweiz behauptet sich in der Spitzengruppe. Die USA dagegen verlieren an Ansehen.

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Schloss Neuschwanstein: Deutschland ist das Land mit dem weltweit besten Image. Francisco Andrade/Getty Images

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Deutschland hat einer Studie zufolge weltweit den besten Ruf - und damit die USA von Platz eins verdrΓ€ngt. Die Schweiz liegt im Image-Ranking auf Rang acht.

Das geht aus einer Image-Rangliste des Marktforschungsinstituts GfK und des Politikberaters Simon Anholt hervor. Der sogenannte Anholt-GfK Nation Brands Index (NBI) ermittelt jΓ€hrlich, wie 50 LΓ€nder weltweit wahrgenommen werden.

Dazu wird das Image in den Kategorien Exporte, Regierung, Kultur, BevΓΆlkerung, Tourismus und Immigration/Investition untersucht. Deutschland habe 2017 in allen Bereichen sehr positiv abgeschnitten. Vor allem in den Kategorien Kultur, Regierung und BevΓΆlkerung konnte es in der weltweiten Wahrnehmung zulegen.



Schweiz brilliert mit RegierungsfΓΌhrung

Die Schweiz behΓ€lt wie 2016 ihren achten Platz. Die grosse StΓ€rke der Schweiz in der internationalen Wahrnehmung sei ihre RegierungsfΓΌhrung (Governance), wie PrΓ€senz Schweiz, die Marketingorganisation des Bundes, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mitteilte. Als besonders gut werde der Einsatz der Schweiz fΓΌr BΓΌrgerrechte, internationalen Umweltschutz, und weltweiten Frieden wahrgenommen.
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Β«Nirgendwo schΓ€tzen die fΓΌr den NBI befragten Personen die LebensqualitΓ€t hΓΆher ein als in der SchweizΒ», heisst es. Weitere StΓ€rken bleiben gemΓ€ss PrΓ€senz Schweiz zudem die StandortqualitΓ€t des Landes sowie die Exportprodukte.

In den Bereichen Kultur und Sport schneide die Schweiz jedoch etwas bescheidener ab. Das kulturhistorische Erbe werde als eher durchschnittlich betrachtet, ebenso ihr zeitgenΓΆssischer Beitrag zur Kultur.

Und auch im Sport gehΓΆre die Schweiz trotz grosser Erfolge im Tennis, Fussball oder auch in verschiedenen Wintersportarten gemΓ€ss den befragten Personen im NBI nicht zu den Top-Nationen, schreibt PrΓ€senz Schweiz weiter.



Image-Verlust fΓΌr USA

Die Vereinigten Staaten rutschten 2017 im Ranking auf Platz sechs ab. Frankreich gilt erstmals seit dem Start der Erhebung im Jahr 2005 international als das zweitbeliebteste Land. Grossbritannien hΓ€lt sich stabil auf Position drei, nachdem es im vergangenen Jahr nach dem Brexit-Votum starke Imageverluste hinnehmen musste. Kanada und Japan teilen sich Rang vier.

Von allen untersuchten LΓ€ndern sind die USA zwar die einzige Nation, deren Gesamtpunktestand in diesem Jahr gefallen ist. Doch rangieren sie in drei Kategorien weiter unter den Top fΓΌnf: Kultur (Platz 2), Exporte (Platz 2), Immigration/Investition (Platz 5). In Sachen Regierung gab es fΓΌr die USA allerdings herbe Verluste - es ging von Platz 19 auf Rang 23 nach unten.

Dieser Image-Verlust lasse auf einen Β«Trump-EffektΒ» schliessen, erklΓ€rte Simon Anholt, der Initiator der Studie. AuslΓΆser sei wohl die politische Botschaft Β«America FirstΒ» von US-PrΓ€sident Donald Trump.



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(sda/ccr)

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