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Städtebau

So sieht die grüne Revolution von Stefano Boeri aus

Der italienische Architekt Stefano Boeri ist bekannt für seine grünen Hochhäuser. Seine Zwillingstürme in Mailand sind mit hunderten Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Ähnliches plant er nun in China.

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In der ostchinesischen Hafenstadt Nanjing wird im Moment ein zweiter «Vertikaler Wald» errichtet.

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Ähnlich wie in Mailand werden auch hier Bäume und Sträucher in die Fassaden gepflanzt. Sie können pro Jahr 25 Tonnen CO2 absorbieren.

Ähnlich wie in Mailand werden auch hier Bäume und Sträucher in die Fassaden gepflanzt. Sie können pro Jahr 25 Tonnen CO2 absorbieren.

Die Hochhäuser sollen 2018 fertig sein. Das Hauptgebäude wird dann 200 Meter in den Himmel von Nanjing reichen. Doch auch dieses Projekt ist nur ein Denkanstoss.

Die Hochhäuser sollen 2018 fertig sein. Das Hauptgebäude wird dann 200 Meter in den Himmel von Nanjing reichen. Doch auch dieses Projekt ist nur ein Denkanstoss.

Boeri hat den Auftrag bekommen, in Liuzhou im Süden des Landes eine kleine Stadt mit 100 bis 200 Gebäuden zu planen.

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Der Architekt hofft, dass die chinesischen Planer vom Konzept der Megametropolen abkommen und in Zukunft auf ein System von kleinen Städten setzen werden.

Der Architekt hofft, dass die chinesischen Planer vom Konzept der Megametropolen abkommen und in Zukunft auf ein System von kleinen Städten setzen werden.

Anstatt die Städte an den Rändern wuchern zu lassen, plädiert Boeri für Neugründungen. Idealerweise leben 100'000 oder weniger Menschen in einer grünen Stadt, sagt der Planer.

Anstatt die Städte an den Rändern wuchern zu lassen, plädiert Boeri für Neugründungen. Idealerweise leben 100'000 oder weniger Menschen in einer grünen Stadt, sagt der Planer.

Boeris Konzepte sind architektonisch nicht besonders spektakulär. Optisch ansprechend sind die Gebäude einzig durch die Pflanzen, die sich im Lauf der Jahreszeiten wandeln.

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Die bewaldeten Häuser machen auch in bestehenden Städten Sinn. 2015 zeichnete Boeris Büro einen Entwurf für die Metropole Chongqing.

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Nahe Lausanne plant das Architekturbüro «La Tour des Cèdres», das höchste Hochhaus der Westschweiz. Passend zum Namen wird es über 100 Zedern beherbergen.

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Der grosse Traum von Boeri bleibt aber eine grössere «Waldstadt». Neben Shijiazhuang, einer der verschmutztesten Städte des Landes, soll dereinst der Prototyp einer solchen Stadt erbaut werden.

Der grosse Traum von Boeri bleibt aber eine grössere «Waldstadt». Neben Shijiazhuang, einer der verschmutztesten Städte des Landes, soll dereinst der Prototyp einer solchen Stadt erbaut werden.

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Boeri hofft, dass seine Ideen kopiert und weiterentwickelt werden. Die grünen Städte sollen verhindern, dass die weltweite Urbanisierung im 21. Jahrhundert zu einem Alptraumszenario wird. Bilder: Keystone/Stefano Boeri Architetti

Boeri hofft, dass seine Ideen kopiert und weiterentwickelt werden. Die grünen Städte sollen verhindern, dass die weltweite Urbanisierung im 21. Jahrhundert zu einem Alptraumszenario wird. Bilder: Keystone/Stefano Boeri Architetti

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