Wo Superreiche luxuriös die Apokalypse überleben
Wenn die Welt untergeht, sollen sich Millionäre in Bunker zurückziehen. Das ist das Businessmodell einer US-Firma. Was Reiche bei einem Weltuntergang alles erwartet, zeigen Bilder und Illustrationen.

Die Konstruktion aus South Dakota wurde ursprünglich vom Army Corps of Engineers im Jahr 1942 als Militärfestung gebaut. Darin wurden Munition und Sprengstoffe gelagert. Die Gebäude können einer schweren Druckwelle widerstehen.

Die Konstruktion aus South Dakota wurde ursprünglich vom Army Corps of Engineers im Jahr 1942 als Militärfestung gebaut. Darin wurden Munition und Sprengstoffe gelagert. Die Gebäude können einer schweren Druckwelle widerstehen.
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Seit 1967, als die Basis in den Ruhestand geschickt wurde, wurden die Bunker ausgeschlachtet. Vivos kaufte das Grundstück im Jahr 2016 und funktionierte es zur «ultimativen Bunker-Gemeinde» um.

Seit 1967, als die Basis in den Ruhestand geschickt wurde, wurden die Bunker ausgeschlachtet. Vivos kaufte das Grundstück im Jahr 2016 und funktionierte es zur «ultimativen Bunker-Gemeinde» um.

Die Bunker variieren in der Grösse zwischen etwa 8 Meter in der Breite und 18 oder 24 Meter in der Länge. Laut Vivos gibt es Platz für Vorräte, die mehr als ein Jahr ausreichen.

Die Bunker variieren in der Grösse zwischen etwa 8 Meter in der Breite und 18 oder 24 Meter in der Länge. Laut Vivos gibt es Platz für Vorräte, die mehr als ein Jahr ausreichen.

Käufer akzeptieren den Bunker «wie er ist», ohne Rohrleitungen, Elektrizität oder Luftfilter. Sie können einen von Vivos Dienstleistern nutzen, um ihren Weltuntergangsbunker auszustatten. Das Unternehmen schätzt die Kosten für das Nachrüsten pro Bunker - komplett mit Explosionsschutz-Türdichtung und Innenverriegelung, Notausstieg, Lüftungssystem, elektrische Leitungen, Kraftstofftank, Heisswasser-Behälter und Abwasseranlage – auf etwa 12'000 Dollar.

Käufer akzeptieren den Bunker «wie er ist», ohne Rohrleitungen, Elektrizität oder Luftfilter. Sie können einen von Vivos Dienstleistern nutzen, um ihren Weltuntergangsbunker auszustatten. Das Unternehmen schätzt die Kosten für das Nachrüsten pro Bunker - komplett mit Explosionsschutz-Türdichtung und Innenverriegelung, Notausstieg, Lüftungssystem, elektrische Leitungen, Kraftstofftank, Heisswasser-Behälter und Abwasseranlage – auf etwa 12'000 Dollar.

Mehr «freiwillige» Konstruktionen, wie den Bau von Mauern, Böden und Energievorräten könnten noch einmal Kosten von 20'300 Dollar verursachen. Ohne Probleme passen zehn Menschen hier hinein, obwohl einige Käufer sich vielleicht dazu entschliessen, den Bunker in eine Luxus-Suite nur für die engste Familie umzubauen. Diese Animation zeigt, wie LED-Displays vielleicht Fenster ersetzen.

Mehr «freiwillige» Konstruktionen, wie den Bau von Mauern, Böden und Energievorräten könnten noch einmal Kosten von 20'300 Dollar verursachen. Ohne Probleme passen zehn Menschen hier hinein, obwohl einige Käufer sich vielleicht dazu entschliessen, den Bunker in eine Luxus-Suite nur für die engste Familie umzubauen. Diese Animation zeigt, wie LED-Displays vielleicht Fenster ersetzen.

In dieser Animation ist eine komplett eingerichtete 3-Zimmer-Wohnung, mit Küche, Wohnzimmer, Abstellkammer und eigenem Fernsehraum zu sehen. Die Bunkertür ist nicht gross genug für eine Garage.

In dieser Animation ist eine komplett eingerichtete 3-Zimmer-Wohnung, mit Küche, Wohnzimmer, Abstellkammer und eigenem Fernsehraum zu sehen. Die Bunkertür ist nicht gross genug für eine Garage.

Es wird zudem einige Annehmlichkeiten geben, wie Vollzeit-Personal, das für Sicherheit, Wartung und andere Unterstützung sorgt. Vivos plant ausserdem, einen Laden einzurichten. Vivos hofft den Bau des Ladens, der Büros und der Wohnräume für das Personal bis zum Herbst 2017 abschliessen zu können.

Es wird zudem einige Annehmlichkeiten geben, wie Vollzeit-Personal, das für Sicherheit, Wartung und andere Unterstützung sorgt. Vivos plant ausserdem, einen Laden einzurichten. Vivos hofft den Bau des Ladens, der Büros und der Wohnräume für das Personal bis zum Herbst 2017 abschliessen zu können.
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Vivos plant ausserdem, einen Bunker in eine Schul- und Trainingseinrichtung bis kommenden Herbst zu verwandeln. Die Firma will die Bildung nicht selbst anbieten, sondern nur den Raum dafür schaffen.

Vivos plant ausserdem, einen Bunker in eine Schul- und Trainingseinrichtung bis kommenden Herbst zu verwandeln. Die Firma will die Bildung nicht selbst anbieten, sondern nur den Raum dafür schaffen.

Ein Mietvertrag für einen Bunker kostet 1'000 Dollar pro Jahr plus einer Anzahlung von 25'000 Dollar, die im Voraus gezahlt werden muss. Vivos erwartet, dass die Renovierung und die Möblierung ein Vielfaches davon kosten wird.

Ein Mietvertrag für einen Bunker kostet 1'000 Dollar pro Jahr plus einer Anzahlung von 25'000 Dollar, die im Voraus gezahlt werden muss. Vivos erwartet, dass die Renovierung und die Möblierung ein Vielfaches davon kosten wird.

Vivos nimmt gerade Reservierungen für die Anmietung eines Bunkers an und plant im März 2017, wenn der Schnee geschmolzen ist, Touren anzubieten. Die ersten Bewohner könnten bereits im kommenden Sommer einziehen. Zum Bewerbungsprozess gehören eine Tour, ein Backgroundcheck und eine komplett erstattungsfähige Gebühr von 5'000 Dollar.

Vivos nimmt gerade Reservierungen für die Anmietung eines Bunkers an und plant im März 2017, wenn der Schnee geschmolzen ist, Touren anzubieten. Die ersten Bewohner könnten bereits im kommenden Sommer einziehen. Zum Bewerbungsprozess gehören eine Tour, ein Backgroundcheck und eine komplett erstattungsfähige Gebühr von 5'000 Dollar.
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Für manche gibt es eben einfach keinen zu hohen Preis für die Sicherheit.Bilder: zvgDieser Text erschien zuerst bei «Business Insider Deutschland».

Für manche gibt es eben einfach keinen zu hohen Preis für die Sicherheit.Bilder: zvgDieser Text erschien zuerst bei «Business Insider Deutschland».