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Umfrage

Bezahlen mit dem Handy ist noch unbeliebt

Eine neue Umfrage von Comparis zeigt: In der Schweiz hat sich das Smartphone als Zahlungsmittel noch nicht durchgesetzt.

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Bezahl-Apps: In der Schweiz noch eine Randerscheinung. Keystone

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Trotz fortschreitender Digitalisierung: Nur wenige Schweizerinnen und Schweizer bezahlen per Smartphone. Das zeigt eine Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch, welche am Montag publiziert wurde.
Nur 1,2 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage an, das Handy als Zahlungsmittel zu bevorzugen. Knapp zwei Drittel der Umfrageteilnehmer nutzen das Zahlen per Handy ΓΌberhaupt nie.

Inkompatible Systeme

Β«Die Bezahlung mit dem Smartphone erscheint vielen Nutzern kompliziert, wozu die drei untereinander inkompatiblen Systeme Apple Pay, Twint und Samsung Pay in der Schweiz massgeblich beitragenΒ», wird Jean-Claude Frick, Telecom-Experte bei comparis.ch, in der Mitteilung zur Umfrage zitiert.
Fast die HΓ€lfte der Befragten denken denn auch nicht, dass Bezahlen mit dem Handy Kartenzahlungen ablΓΆsen wird. Allerdings zeigt sich bei dieser Frage eine Kluft zwischen der deutschen und der lateinischen Schweiz: 44,7 Prozent der Romands und sogar 66,4 Prozent der Italienischsprachigen glauben, dass das Handy dereinst Kredit- und Debitkarten ersetzen wird. Von den Deutschschweizern glauben dies jedoch nur 34 Prozent.

Beliebte Debitkarten

Beliebt in der Schweiz ist das Zahlen mit Karte. Im vergangenen Jahr seien ΓΌber eine Milliarde Transaktionen mit Kredit- oder Debitkarten getΓ€tigt worden – das sei Rekord, schreibt comparis.ch. 17 Millionen Kredit- und Debitkarten seien in der Schweiz in Umlauf. Comparis.ch beruft sich dabei auf Informationen der Schweizerischen Nationalbank.

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(sda/gku/bsh)

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